Tropischer Garten mit Seerosenteich und einer Frau auf einem Stein im Vordergrund

Singapur Sehenswürdigkeiten: Dein Guide für 3 unvergessliche Tage

11.06.2026 /
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Singapur ist eine dieser Städte, bei denen man schon beim Landen merkt: Hier ist etwas anders. Sauber, organisiert, grün – und gleichzeitig so lebendig, dass man kaum weiß, wo man anfangen soll. Ich nehme dich mit auf unsere 7-tägige Reise und zeige dir, was wirklich lohnenswert ist und wie du die Stadt auch in 3 Tagen auf eigene Faust entdeckst.

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Ankunft in Singapur: Wenn der Flughafen schon eine Sehenswürdigkeit ist

Bevor du überhaupt in die Stadt kommst, entdeckst du schon das erste Highlight: der Jewel Changi Airport. Ein Indoor-Wasserfall – der größte der Welt in einem Gebäude – Shopping, Restaurants, Gartenanlagen über mehrere Stockwerke, sogar Sportangebote wie Pilates. Hier ticken die Uhren anders. Plane bewusst Zeit ein, entweder bei der Ankunft oder bei der Abreise. Wichtig zu wissen: Der Rain Vortex, der spektakuläre Wasserfall, ist täglich von 10:00 bis 22:00 Uhr in Betrieb. Ab 20:00 Uhr gibt es zusätzlich eine kostenlose Licht- und Musikshow.

Der Indoor-Wasserfall im Jewel Changi Airport in Singapur, umgeben von einem grünen Regenwald-Innenhof

Das erste Highlight direkt am Jewel Changi Airport: der Rain Vortex.

Vom Flughafen in die Stadt kommst du per Taxi oder über die App Grab, mit der du ein Taxi orderst. Beide Wege führen zum Ziel, die Preise können allerdings variieren. Wir haben für die Fahrt zum Hotel rund 60 Euro bezahlt. Eine Fahrt mit dem MRT (U-Bahn) ist günstiger, dauert aber etwas länger. Am besten, die App Grab vorab herunterladen und einrichten – lohnt sich auf jeden Fall.

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Wo du am besten wohnst: Chinatown ist die richtige Wahl

Unsere Unterkunft war das Mondrian Singapore Duxton – und die Lage mitten in Chinatown, im lebhaften Duxton Hill, ist kaum zu toppen. Das Maxwell Food Centre liegt um die Ecke, die MRT-Station ist in wenigen Minuten erreichbar und das abendliche Treiben in den Duxton Hill Bars spielt sich direkt vor der Tür ab.

Rooftop-Pool des Hotels Mondrian Singapore Duxton mit Blick auf die Skyline der Stadt

Vom Pool auf dem Dach des Mondrian Hotels hat man eine tolle Aussicht.

Das Hotel selbst ist stylisch und gleichzeitig nicht übertrieben: Rooftop-Pool mit Skyline-Blick, mehrere Restaurants und Bars sowie das Araya, ein chilenisch-südpazifisches Fine-Dining-Restaurant mit Michelin-Stern, direkt im Haus. Perfekt, falls du dir einen besonderen Abend gönnen möchtest. Ich würde das Hotel jederzeit wieder buchen.

Tipp:

Wenn du ein anderes Hotel buchst, bleib trotzdem in der Chinatown-Gegend oder in Tanjong Pagar. Die MRT-Anbindung ist ausgezeichnet und du sparst täglich deutlich Fahrzeit gegenüber Hotels in touristischeren Lagen.

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Flugzeug von Gulf Air hebt ab, umgeben von einem blauen Himmel und sanften Wolken.

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Tag 1: Erste Schritte durch Chinatown

Singapur hat über 100 Hawker Center. Das sind offene Marktküchen, an denen du für kleines Geld essen kannst.

Maxwell Food Centre – der perfekte erste Stopp
Das Maxwell Food Centre in Chinatown ist eines der bekanntesten Hawker Center der Stadt und befindet sich in der Nähe des Mondrian Hotels. Der Taxifahrer, der uns vom Flughafen herbrachte, nannte es ungefragt sein Lieblings-Hawker-Center. Wir haben ihm vertraut und wurden nicht enttäuscht.

Das Tian Tian Hainanese Chicken Rice gehört hier zum Pflichtprogramm. 30 Minuten Schlange stehen – doch es lohnt sich. Allein der Reis ist ein Highlight. Wir haben das gleichnamige Gericht später an einem anderen Stand probiert. Der Unterschied war sofort spürbar.

Am Nachmittag lohnt sich der Abstecher zum Buddha Tooth Relic Temple – direkt in Chinatown, kostenlos und beeindruckend in seiner roten Tempelarchitektur. Achte bitte auf die Kleiderordnung: Schultern und Knie müssen bedeckt sein, Tücher werden am Eingang verliehen.

Den Abend verbringst du am besten auf der Rooftop-Terrasse des Hotels oder in einer der Bars auf Duxton Hill.

Mehrstöckiger buddhistischer Tempel mit roten Säulen und geschwungenen Dächern in Singapur

Traditionelle Architektur in Chinatown: der Buddha Tooth Relic Temple.

Buddhistische Statue mit vielen kleinen Figuren drumherum, an einer verzierten Tempelwand in Singapur

Spirituelle Ruhe: Die kunstvolle Figurenwand im Buddha Tooth Relic Temple.

Tag 2: Gardens by the Bay und Skyline-Momente

Das ist der Tag, an dem du das ikonischste Singapur-Bild live erlebst. Die Gardens by the Bay sind mehr als ein hübsches Fotomotiv – sie sind eine der überzeugendsten Stadtplanungs-Visionen, die ich je gesehen habe.

Tag 3: Neighborhood Hopping – die verschiedenen Gesichter der Stadt

Was Singapur von anderen Großstädten unterscheidet, ist seine kulturelle Vielschichtigkeit auf engstem Raum. An einem einzigen Tag kannst du durch Viertel laufen, die sich anfühlen wie verschiedene Länder.

Bunte Straßenansicht mit historischen Gebäuden, modernen Wolkenkratzern und Verkehr.

Der Blick auf Singapurs Skyline in Kampong

Bunte Tempelarchitektur mit Skulpturen von Göttern und mythologischen Figuren unter blauem Himmel.

Der Sri Mariamman Tempel

Kampong Glam & Haji Lane – bunt, kreativ, lebendig
Das arabische Viertel rund um die Sultan Mosque ist farbenfroh und voller kleiner Cafés und unabhängiger Shops. Die Haji Lane daneben ist eine schmale Gasse mit Streetart, bunten Hausfassaden und guten Fotomotiven – hier lohnt es sich, einfach langsam zu schlendern. Aber nicht nur durchlaufen: Setz dich in eines der Cafés, stöbere durch die kleinen Shops, lass dir Zeit. Das Viertel entfaltet seinen Charme erst, wenn man nicht auf der Durchreise ist.

Fußgängerstraße mit historischen Häusern und Palmen in Kampong Glam, Singapur

Kampong Glam gehört zu den kreativsten und charmantesten Vierteln Singapurs.

Mittagessen: 328 Katong Laksa
Von Kampong Glam weiter nach Katong: ein Pflicht-Stopp ist 328 Katong Laksa. Laksa ist eine cremig-scharfe Kokosnuss-Nudelsuppe – und sie wird hier traditionell nur mit dem Löffel gegessen, weil die Nudeln bereits geschnitten sind. Creamy, spicy, wirklich gut.

Joo Chiat – Peranakan-Häuser in Pastellfarben
Direkt um die Ecke von Katong liegt Joo Chiat – ein Viertel mit pastellfarbenen Peranakan-Häusern, die zu den fotogensten Motiven der ganzen Stadt gehören. Die Peranakan-Kultur ist eine Mischung aus chinesischen und malaiischen Einflüssen, die sich in Architektur, Essen und Traditionen zeigt.

Bunte historische Peranakan-Shophouses mit verzierten Fassaden im Viertel Joo Chiat in Singapur

Einer der schönsten Fotospots Singapurs: die bunten Peranakan-Häuser in Joo Chiat.

East Coast Park – Sonnenuntergang am Wasser
Der Abschluss des Tages: der East Coast Park, ein langer Küstenstreifen mit Palmen und Blick aufs Meer. Nicht perfekt idyllisch – in der Ferne sieht man die Containerschiffe – aber ein schöner Ort, um den Tag ruhig ausklingen zu lassen.

Tropische Küste mit Palmen und Meer im East Coast Park in Singapur.

Sonnenuntergang am East Coast Park mit Blick aufs Meer und die Palmenküste.

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Wenn du mehr als 3 Tage hast: Was sich außerdem lohnt

Singapur hat mehr zu bieten, als sich in drei Tagen entdecken lässt. Wer länger bleibt, stößt auf Ecken, die kaum jemand auf dem Radar hat – eine Insel, auf der die Zeit stehengeblieben scheint, ein Naturschutzgebiet mit echtem Wildlife und Stadtviertel, die sich anfühlen wie ein anderes Land.

Fortbewegung: So kommst du am besten von A nach B

MRT: Dein bestes Fortbewegungsmittel. Sauber, klimatisiert, pünktlich, günstig. Die aufladbare EZ-Link-Karte erhältst du am Flughafen. Sie kostet ca. 12 SGD inkl. 7 SGD Guthaben (ca. 8 Euro und 4,70 Euro Guthaben, Stand: Februar 2026) und ist nach Bedarf aufladbar.

Grab: Die regionale Taxi-App ist eine gute Alternative für Fahrten zu ungünstigen Zeiten oder mit Gepäck. Die App am besten vorab herunterladen und einrichten.

Zu Fuß: Singapur ist überraschend gut zu Fuß zu erkunden – vor allem zwischen Chinatown, dem Geschäftsviertel (CBD) und Gardens by the Bay. Gutes Schuhwerk und Wasser solltest du immer dabeihaben.

Eine Merlion-Statue, die Wasser in die Bucht spritzt, umgeben von modernen Wolkenkratzern und einem strahlend blauen Himmel.

Das Wahrzeichen der Stadt: der Merlion.

Grüner Parkweg mit üppiger Vegetation, umgeben von modernen Wolkenkratzern im Hintergrund.

Hier hat man aus jedem Blickwinkel eine grandiose Aussicht auf die Skyline.

Touristisches Boot fährt am futuristischen Marina Bay Sands Hotel in Singapur vorbei

Hier ist jede Bootsfahrt ein Highlight.

Skyline von Singapur bei Sonnenuntergang, aus großer Höhe fotografiert.

Singapur von oben ist ein beeindruckender Anblick

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Noch mehr spannende Tipps für deine Reise nach Singapur

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Singapur Tipps – die wichtigsten Fragen auf einen Blick

Welche Singapur Sehenswürdigkeiten kann ich auf eigene Faust erkunden?

Grundsätzlich alle. Singapur ist eine der sichersten und bestorganisierten Städte der Welt für Reisende ohne Reisegruppe. Die englische Beschilderung ist überall ausgezeichnet, das U-Bahnnetz MRT intuitiv zu verstehen und die meisten Sehenswürdigkeiten sind problemlos erreichbar. Gardens by the Bay, die Hawker Center, Chinatown, Kampong Glam, Haji Lane, Joo Chiat – all das lässt sich bestens auf eigene Faust entdecken.

Wie viele Tage brauche ich für Singapur?

Das kommt darauf an, wie tief du eintauchen möchtest. 1 Tag: Gardens by the Bay und Umgebung – wunderschön, aber du kratzt nur an der Oberfläche. 2 Tage: Du bekommst ein echtes Gefühl für die Stadt. 3 Tage: Das ideale Minimum – du siehst viel, ohne zu hetzen, und wirst trotzdem nicht fertig mit der Stadt. 5 bis 7 Tage: Für alle, die auch ruhigere Ecken kennenlernen wollen – Pulau Ubin, Wetlands, Fine-Dining-Restaurants, Cafés, Stadtteile, die kaum Touristen kennen.

Singapur-Tipps: Was sollte ich als Touristin oder Tourist unbedingt wissen?

Singapur hat klare Regeln, die ernst genommen werden: Essen und Trinken in der MRT (U-Bahn) ist verboten. Da Bußgeld liegt bei ca. 500 SGD (ca. 335 Euro, Stand: Februar 2026). Kaugummi kaufen ist verboten (außer für medizinische Zwecke). Rauchen ist in der Öffentlichkeit stark eingeschränkt. Wer sich daran hält, erlebt eine der saubersten und sichersten Städte Asiens.

Singapur in 3 Tagen: Wie sieht der perfekte Reiseplan aus?

Tag 1: Ankunft in Chinatown, Maxwell Food Centre, Buddha Tooth Relic Temple, Rooftop-Bar zum Abend. Tag 2: Gardens by the Bay mit Cloud Forest und OCBC Skyway, River Cruise, Sunset-Drink auf dem LAVO Rooftop, Supertree-Lightshow um 19:45 Uhr. Tag 3: Kampong Glam und Haji Lane, Laksa in Katong, Peranakan-Häuser in Joo Chiat, Sonnenuntergang am East Coast Park.

Was sind Aktivitäten bei Regen in Singapur?

Regen ist kein Problem in Singapur. Der Cloud Forest und der Flower Dome in den Gardens by the Bay sind vollständig überdacht und klimatisiert. Die Hawker Center sind fast immer überdacht. Die Shopping Malls entlang der Orchard Road bieten stundenlange Ablenkung. Ein Tee-Erlebnis im Incloud Tea House, eine koreanische Kopfmassage oder ein Brunch im Wildseed Café sind idealer Regentag-Optionen.

Lohnt sich Sentosa Beach für einen Strandtag?

Ehrliche Antwort: Man kommt nicht nach Singapur für den Strand. Sentosa hat Beachclubs, Pools und ein sehr künstliches Flair – eher Freizeitpark als Naturstrand. Wer das sucht, wird gut unterhalten. Wer echte Natur und Ruhe möchte, ist auf Pulau Ubin deutlich besser aufgehoben – allerdings auch dort nicht zum Baden.

Du kennst noch mehr Sehenswertes in Singapur? Lass es uns in den Kommentaren wissen!

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