Köstliche Vorspeisen im Sterne-Restaurant Candlenut in Singapur, angerichtet auf einem Tisch

Essen in Singapur: Die besten Restaurants, Hawker Center und Bars

Aktualisiert am 22.06.2026 /
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Singapur ist eine der aufregendsten Foodstädte der Welt – und das nicht nur wegen seiner Sterne-Restaurants, sondern auch wegen allem dazwischen. Ich nehme dich mit durch Hawker Center mit Michelin-Stern und zu einem Fine-Dining-Erlebnis, bei dem Peranakan-Küche zur Kunst wird. Außerdem zeige ich dir Bars, die mehr bieten als nur einen Drink.

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Fine Dining: Wenn Singapurs Küche zur Kunst wird

Singapur hat eine außergewöhnlich dichte Fine-Dining-Szene. Eine Adresse sticht für mich dabei besonders heraus, weil sie zeigt, was Singapurs kulinarisches Erbe auf höchstem Niveau bedeuten kann.

Candlenut – das erste Michelin-Peranakan-Restaurant der Welt

Candlenut in Dempsey Hill ist das erste Michelin-Stern-Restaurant der Welt, das sich auf Peranakan-Küche spezialisiert hat – eine Fusion aus chinesischen und malaiischen Einflüssen, die in Singapur entstand. Chefkoch Malcolm Lee kocht traditional und persönlich. Seine Mutter und Großmutter haben seine Küche geprägt und das schmeckt man.

Das Menü wechselt regelmäßig, aber Gerichte wie Buah Keluak Fried Rice, Beef Rendang oder Blue Swimmer Crab Curry gehören zu den Klassikern. Die À-la-carte-Hauptgerichte beginnen bei ca. 28 SGD (ca. 20 Euro, Stand: Februar 2026), Tasting-Menüs ab ca. 88 SGD (ca. 62 Euro, Stand: Februar 2026) pro Person. Wir haben zu zweit insgesamt rund 280 Euro bezahlt. Dempsey Hill ist in ca. 20 Minuten vom Stadtzentrum mit einem Grab erreichbar. Eine Reservierung im Voraus wird unbedingt empfohlen.

Hängelampen aus Rattan im Restaurant Candlenut in Singapur

Dekorative Hängelampen sorgen für die richtige Stimmung beim Essen.

Verschiedene Hauptgerichte auf einem Tisch im Restaurant Candlenut

Im Candlenut erlebt man Peranakan-Küche auf gehobenem Niveau.

Köstliche Vorspeisen im Sterne-Restaurant Candlenut in Singapur, angerichtet auf einem Tisch

Die verschiedenen Vorspeisen im Candlenut machen Appetit auf mehr.

Unser ehrliches Fazit: Die Vorspeisen waren der stärkste Teil des Abends – komplex, aromatisch, wirklich besonders. Die Hauptgänge waren gut, aber haben uns nicht ganz so überzeugt wie erwartet. Wer Peranakan-Küche auf gehobenem Niveau kennenlernen möchte und sich auf etwas Unbekanntes einlassen kann, findet hier eine gute Adresse. Mit entsprechenden Erwartungen und der richtigen Begleitung kann es ein schöner Abend sein.

Araya – Tipp für einen besonderen Abend direkt im Hotel

Direkt im 5-Sterne-Hotel Mondrian befindet sich außerdem das Araya – das erste Fine-Dining-Restaurant Singapurs mit Fokus auf chilenisch-südpazifische Küche, ausgezeichnet mit einem Michelin-Stern. Wir waren selbst nicht dort, aber wer im Hotel wohnt und einen ganz besonderen Abend plant, hat die Adresse bereits vor Ort.

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Flugzeug von Gulf Air hebt ab, umgeben von einem blauen Himmel und sanften Wolken.
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Bars und Drinks: Von Rooftop bis Legende

Singapur hat eine lebhafte Bar-Szene – von entspannten Rooftop-Bars bis zu einer Bar, die buchstäblich Geschichte gemacht hat.

LAVO Rooftop Bar – der smarte Sunset-Spot

Statt des Observation-Decks auf dem Marina Bay Sands (Eintritt ca. 32 SGD – das sind ca. 22 EUR, Stand: Februar 2026) empfehle ich eine Alternative, die viele nicht kennen: LAVO Italian Restaurant & Rooftop Bar. Gleiche Aussicht auf die Skyline, ein Drink statt eines Eintrittspreises, deutlich entspanntere Atmosphäre. Unser klarer Tipp für den Sonnenuntergang an Tag 2. Bitte unbedingt reservieren, die Bar ist sehr beliebt.

Raffles Hotel Long Bar – der Singapore Sling an seinem Geburtsort

Der Cocktail Singapore Sling wurde 1915 hier erfunden – in der Long Bar des Raffles Hotels. Das ist keine Touristenstory, sondern echte Geschichte. Der Cocktail ist pink, fruchtig, komplex, süß – und teuer. Er kostet 39 SGD (ca. 27 Euro, Stand: Februar 2026) vor Service-Charge und Steuern, also rund 46 SGD (ca. 32 Euro, Stand: Februar 2026) insgesamt. Dazu gibt es kostenlose Erdnüsse und du darfst die Schalen auf den Boden werfen. Das ist übrigens der einzige Ort in Singapur, wo das erlaubt ist.

Ein kleiner Jutesack voll mit Erdnüssen auf einem Tisch in der Long Bar des Raffles HotelsEingang zur Long Bar im Raffles Hotel in SingapurEine Hand hält einen Singapore Sling Cocktail in der Long Bar, im Hintergrund sitzen Gäste am Tresen

Ist es das wert? Für uns: ja – einmal. Nicht wegen des Cocktails allein, sondern wegen des Ortes, der Geschichte, der Atmosphäre. Da man nur per Walk-in kommt und keine Reservierung möglich ist, empfiehlt es sich, unter der Woche und außerhalb der Stoßzeiten vorbeizuschauen. Dann hat man die besten Chancen auf einen Platz und kann den Moment wirklich genießen.

Treppen führen zu einem weißen Gebäude mit Fenstern, umgeben von grünen Pflanzen und Bäumen.

Bei dem Eingang weiß man direkt, dass das Essen gut wird.

Zwei Teller mit belegtem Brot und zwei Tassen Kaffee auf einem Tisch in einem gemütlichen Café.

Leckeres Essen in gemütlicher und stilvoller Atmosphäre.

Tasse Kaffee mit kunstvoller Latte-Art die ein Pegasus zeigt.

Feine Pegasus Latte-Art!

Duxton Hill – die Bar-Meile direkt vor unserem Hotel

Für entspannte Abende ohne große Planung: Duxton Hill, direkt rund ums Mondrian. Eine Straße, gesäumt von Bars, Restaurants und Cafés in historischen Shophouses. Hier kann man einfach losgehen, schauen, was offen ist und sich spontan irgendwo setzen. Genau die Art von Abend, für die Singapur steht.

Canyon Club – unsere Rooftop-Bar im Mondrian: Direkt im Hotel erwarten dich auf dem Dach ein Pool, ein atemberaubender Skyline-Blick und leckere Cocktails. Einer der besten Orte, um den Abend ausklingen zu lassen, ohne weit gehen zu müssen.

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Café-Tipps: Singapur ist auch eine Kaffeestadt

Neben der Hawker-Kultur gibt es in Singapur eine sehr lebendige Café-Szene. Hier sind drei Adressen, die wir selbst besucht haben:

Ein kunstvoll angerichteter Pfannkuchen mit Sahne, Beeren und essbaren Blüten auf einem Teller.

Ein Pancake zum Anbeißen.

Regal mit mehreren Fächern, die verschiedene Teetassen und -kannen auf schwarzen Ständern zeigen.

Hier findet jeder die richtige Teetasse.

Zwei Tabletts mit verschiedenen Speisen, darunter Desserts und Snacks, auf einem eleganten Tisch mit Blumenarrangements.

Das Essen in einem Teehaus.

Zwei Tassen Kaffee auf einem Tisch in einem modernen Café mit einer hellen, einladenden Atmosphäre.

Kaffeekultur in Singapur schmeckt und sieht gut aus!

The Coffee Code: Ein ruhiges, ästhetisches Café – perfekt für den Morgen, bevor der Tag wirklich losgeht.

Together &: Unser absoluter Favorit. Direkt in der Duxton Road, also vom Mondrian quasi um die Ecke. Gemütlich, schön, mit tollem Kaffee – genau das Café, in das man immer wieder zurückkommt.

Glasshouse: Das Highlight hier sind die Mochi-Waffeln. Weich, chewy, eine Kombination, die man so schnell nicht vergisst.

Mein Tipp:

Bitte checke immer vorher die Öffnungszeiten: Viele der schöneren Cafés in Singapur starten erst um 9 oder 10 Uhr. Und generell für Restaurants gilt: Lieber vorher reservieren. Wir wollten an einem Abend ohne Reservierung in ein Restaurant. Zur Stoßzeit war absolut nichts mehr frei. In Singapur ist das kein Zufall, sondern leider die Regel.

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Hawker Center: Singapurs kulinarische Herzstücke

Singapurs Hawker Center sind offene Marktküchen mit hunderten Ständen und gilt als UNESCO-Weltkulturerbe. Über 100 davon gibt es in der Stadt. Wer nur in Restaurants isst, verpasst das Beste. Hawker-Essen bedeutet: lokale Küche auf hohem Niveau, für 3 bis 8 SGD (ca. 2 bis 6 Euro, Stand: Februar 2026) pro Gericht. Gegessen wird an Plastiktischen. Manche Stände haben Michelin-Anerkennungen und einer trägt sogar einen echten Michelin-Stern.

Wichtiger Hinweis zu Hygiene-Ratings: An jedem Stand hängt ein Schild mit der Hygiene-Bewertung der Behörden. A ist die beste Kategorie. Ist kein Schild vorhanden? Dann hat der Stand vermutlich nicht ganz so gut abgeschnitten. Im Zweifel A-Stände bevorzugen.

Maxwell Food Centre – der perfekte Einstieg

Das Maxwell Food Centre in Chinatown ist einer der bekanntesten Hawker-Spots der Stadt und als unser erster Stopp nach der Ankunft genau richtig. Was hier zum Pflichtprogramm gehört: Tian Tian Hainanese Chicken Rice (Stand #01-10/11) – ein Hawker Stand mit Tradition. Seit 1986 in Betrieb, von Gordon Ramsay und dem verstorbenen Anthony Bourdain, wurde er mit einem Michelin Bib Gourmand ausgezeichnet. Eine Portion vom gleichnamigen Gericht kostet ca. 5 SGD (ca. 3,50 Euro, Stand: Februar 2026) Obwohl wir dafür 30 Minuten angestanden haben, hat sich die Wartezeit gelohnt.

Städtische Szene mit modernen Wolkenkratzern im Hintergrund und einem traditionellen Gebäude im Vordergrund.

Das Maxwell Food Centre von außen

Maxwell Food Centre in Chinatown, Singapur, mit Hochhäusern im Hintergrund

Der bekannteste Hawker-Spot der Stadt: das Maxwell Food Centre.

Tian Tian Hainanese Chicken Rice Stand im Maxwell Hawker Centre in Singapur mit wartenden Gästen vor dem berühmten Street-Food-Stand

Bei Tian Tian Hainanese Chicken Rice gehört Anstehen zum Erlebnis.

Was diesen Stand so besonders macht: nicht das Hühnchen allein, sondern der Reis. Er wird in Hühnerbrühe mit Ingwer und Knoblauch gekocht und hat eine Tiefe, die man so schnell nicht vergisst. Wir haben das Gericht danach noch einmal woanders probiert – und sofort gemerkt, wie groß der Unterschied ist.

Wichtig: Tian Tian akzeptiert nur Bargeld. Eine Kartenzahlung funktioniert hier nicht, also besser vorher Geld am Automaten abheben. Montags hat der Stand leider geschlossen.

Wir haben uns bewusst eine Portion geteilt, weil wir natürlich noch weiter snacken wollten. Hier erwarten dich viele Genüsse: frische Kokosnuss, ausgebackene Teigtaschen in Öl oder Sojabohnen-Dessert – am besten, du lässt dich einfach treiben.

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Newton Food Centre – Satay, Chili Crab und Abendstimmung

Für den Abend empfehle ich das Newton Food Centre – offen, belebt und perfekt für Gruppen. Hier bekommst du Satay Fleischspieße vom Grill für ca. 0,80–1,50 SGD pro Spieß. (ca. 0,54–1,01 Euro, Stand: Februar 2026), Sambal Stingray, Rochen in Sambal-Sauce für ca. 15–18 SGD (etwa 10,10–12,12 Euro, Stand: Februar 2026) und das legendäre Chili Crab.

Leerer Außenbereich mit Tischen und Sonnenschirmen, umgeben von Bäumen und modernen Gebäuden.

Tagsüber ist es hier noch ein wenig leer.

Maxwell Food Centre in Chinatown, Singapur, mit Hochhäusern im Hintergrund

Sobald es dunkler wird, beginnt hier das Leben.

Regal mit verschiedenen Käsesorten und Desserts, verpackt und beschriftet.

Käse soweit das Auge reicht.

Zum Chili Crab: Das ist Krabbe in einer süß-scharfen Tomatensauce, serviert mit frittiertem Mantou-Brot zum Eintunken. Und ja, es ist teuer. Am Michelin Bib Gourmand-Stand Alliance Seafood (Stand #01-27) liegt der Preis je nach Gewicht und Saison bei ca. 50–65 SGD (ca. 35–45 Euro, Stand: Februar 2026) pro Krabbe – für zwei Personen mit Beilagen solltest du mit deutlich über 100 SGD rechnen. Aber es ist ein Erlebnis, das dazugehört. Am besten isst du Chili Crab mit vielen Servietten.

Tipp

Das Newton Food Centre hat den Ruf, touristisch zu sein. Das stimmt zwar, aber dafür ist das Essen gut. Mein wichtigster Tipp: Chili Crab als Erstes essen, bevor du dich durch die anderen Stände snackst. Wir haben den Fehler gemacht und waren schon gut gesättigt, als wir ankamen – und dann kam ein Gericht, das man mit vollem Bauch einfach nicht so genießen kann, wie man es eigentlich getan hätte.

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Michelin-Hawker: Wenn ein Stern an einem Plastiktisch landet

Singapur hat etwas Einzigartiges: Hawker-Stände mit Michelin-Stern. Das klingt paradox – Plastiktische, Plastikbesteck, keine Klimaanlage, aber einen Michelin-Stern. Und trotzdem funktioniert es, weil der Stern hier für das gilt, was tatsächlich auf dem Teller ist.

Hill Street Tai Hwa Pork Noodle – Bak Chor Mee mit Stern

Hill Street Tai Hwa Pork Noodle in Crawford Lane gilt als einer der berühmtesten Michelin-Stände der Stadt – und das Gericht dahinter ist Bak Chor Mee: Mie-Nudeln mit Hackfleisch, Schweinescheiben, Leber, Fleischbällchen und Wonton (Teigtaschen). Du hast die Wahl: entweder mit schwarzem Essig und Chili abgeschmeckt oder in einer aromatischen Brühe. Der Laden existiert seit 1932, hat den Stern seit 2016 und ihn seitdem behalten. Preise: 8 SGD (ca. 5,60 Euro, Stand: Februar 2026) für die mittlere Portion, 10 SGD (ca. 6,74 Euro, Stand: Februar 2026) für eine große. Wichtig: Hier wird nur Bargeld akzeptiert, eine Kartenzahlung ist nicht möglich. Öffnungszeiten: täglich ca. 9:30 bis 20:30 Uhr, am 1. und 3. Montag im Monat geschlossen.

Wir haben hier nicht anstehen müssen. Der Geschmack war vielschichtig und leicht sauer vom Essig – mit einer Tiefe, die man von Nudeln so nicht erwartet.

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328 Katong Laksa – das Gericht, das man mit dem Löffel isst

Laksa ist Singapurs cremig-scharfe Kokosnuss-Nudelsuppe und 328 Katong Laksa in Katong ist die bekannteste Adresse dafür. Was diesen Ort besonders macht: Die Nudeln sind bereits geschnitten, weshalb man traditionell nur einen Löffel bekommt. Keine Stäbchen, kein Gabeln. Nur Löffel, Brühe, Prawns, Fischkuchen und Muscheln.

Preis: Ab 5,50 SGD (ca. 3,90 Euro, Stand: Februar 2026) für eine kleine Portion, 7,30 SGD (ca. 4,92 Euro, Stand: Februar 2026) für die große. Unser Fazit: cremig, spicy, sooo gut – genau die Art von Gericht, bei dem man schon beim zweiten Löffel weiß, dass man wiederkommen will. Die Adresse in Katong lässt sich gut mit einem Spaziergang durch die Peranakan-Häuser von Joo Chiat kombinieren.

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Typisches Essen in Singapur: Was du unbedingt probieren solltest

Singapurs Küche ist eine der vielfältigsten Asiens – geprägt von chinesischen, malaiischen, indischen und Peranakan-Einflüssen. Diese Gerichte solltest du auf keinen Fall verpassen: 

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Singapur Food-Tipps – deine Fragen beantwortet

Welche sind Singapurs beste Restaurant-Tipps?

Das kommt auf dein Budget an. Für Hawker-Küche: Maxwell Food Centre (Chicken Rice bei Tian Tian), Newton Food Centre (Satay und Chili Crab), 328 Katong Laksa. Für Michelin-Hawker: Hill Street Tai Hwa Pork Noodle in Crawford Lane. Für Bars: Canyon Club Rooftop im Mondrian, LAVO Rooftop Bar für den Sonnenuntergang, Duxton Hill für entspannte Abende.

Wie viel kostet Essen in Singapur?

Im Hawker Center: 3–8 SGD pro Gericht (ca. 2–5 Euro, Stand: Februar 2026). In einem Restaurant mittlerer Kategorie: 15–35 SGD pro Person (ca. 16–23 Euro, Stand: Februar 2026). Chili Crab: je nach Gewicht ca. 50–65 SGD pro Krabbe (ca. 33–43 Euro, Stand: Februar 2026). Der Singapore Sling im Raffles Hotel: 39 SGD (ca. 26 Euro, Stand: Februar 2026) . Was die Hawker-Küche betrifft, ist Singapur günstiger als sein Ruf, aber bei Seafood und Fine Dining kann es schnell teuer werden.

Welche Gerichte sind typisch für Singapur?

Singapurs Küche ist eine der vielfältigsten Asiens – geprägt von chinesischen, malaiischen, indischen und Peranakan-Einflüssen. Die wichtigsten Gerichte: Hainanese Chicken Rice (das Nationalgericht), Laksa (Kokosnuss-Nudelsuppe), Chili Crab (Krabbe in süß-scharfer Sauce), Bak Chor Mee (Mie-Nudeln mit Hackfleisch), Satay (Grillspieße), Char Kway Teow (gebratene Reisnudeln) und Kaya Toast (Toastbrot mit Kokosnuss-Ei-Aufstrich).

Welche Hawker-Center sind in Singapur am besten?

Maxwell Food Centre in Chinatown: ideal für den Einstieg, bekannt für Chicken Rice. Newton Food Centre: perfekt für den Abend, gut für Seafood und Satay. Old Airport Road Food Centre: beliebt bei Einheimischen, breites Angebot. Lau Pa Sat: zentral gelegen, schönes altes Marktgebäude, abends mit Satay-Ständen auf der Straße. Alle haben gemeinsam: Essen für wenig Geld, offene Atmosphäre, kein Dresscode.

Gibt es Michelin-Sterne-Restaurants in den Hawker Center?

Ja und das ist eine der besonderen Geschichten Singapurs. Hill Street Tai Hwa Pork Noodle in Crawford Lane hat seit 2016 durchgehend einen Michelin-Stern und serviert Bak Chor Mee für 8–10 SGD (ca. 5,60–7 Euro) an Plastiktischen. Tian Tian Hainanese Chicken Rice im Maxwell Food Centre hat Michelin Bib Gourmand – eine Anerkennnung für hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis. Alliance Seafood im Newton Food Centre ebenfalls. In Singapur zeigt sich: Entscheidend ist, was auf dem Teller liegt – nicht, wie schön der Tisch gedeckt ist.

Welche sind die besten Bars in Singapur?

Canyon Club Rooftop im Mondrian: Unsere eigene Hotelbar – Pool, Skyline-Blick, Cocktails. Perfekt für den Abend ohne große Planung. LAVO Rooftop Bar: Unsere Empfehlung für den Sonnenuntergang – gleiche Aussicht wie das Observation Deck, aber mit einem Drink statt Eintrittspreis. Long Bar im Raffles Hotel: Geburtsort des Cocktails Singapore Sling (1915), historisches Flair, 39 SGD pro Cocktail (ca. 26 Euro, Stand: Februar 2026) – sollte man einmal gemacht haben. Duxton Hill: Die Bar-Meile rund ums Mondrian – entspannt, vielfältig, kein großer Plan nötig. Jungle Ballroom im Mondrian: Tropical-Cocktail-Bar mit Southeast-Asia-Konzept, geöffnet Dienstag bis Samstag ab 19 Uhr.

Ursprünglich veröffentlicht am 11.06.2026

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