Sehenswürdigkeiten & Geheimtipps in Bosnien und Herzegowina

Sehenswürdigkeiten & Geheimtipps in Bosnien und Herzegowina

/
3 Kommentare

Die tiefste Schlucht Europas, 70 Gipfel, die mit über 2.000 Metern jeden begeisterten Wanderer herausfordern, versteckte UNESCO-Weltkulturerbestätten aus dem Mittelalter und dem Osmanischen Reich oder Wildpferdeherden, die du sonst nur in Island zu sehen bekommst. Vermutlich denkst du jetzt überrascht: Was – Bosnien und Herzegowina ist so vielfältig? Das ist es! Und dabei ist Bosnien als Reiseziel noch ein echter Geheimtipp! Ich nehme dich mit und zeige dir die coolsten Highlights dieses Balkanlands!

Bei meinem ersten Besuch verliebte ich mich Hals über Kopf in Bosnien und Herzegowina (der Einfachheit halber kürze ich es in diesem Artikel zu “Bosnien”). Das Land ist nur etwa so groß wie die Schweiz, aber auch nach zwei Jahren, in denen ich hier zu Hause bin, habe ich längst noch nicht alles gesehen. Ein paar von Bosniens Sehenswürdigkeiten sind mir besonders ans Herz gewachsen und die verrate ich dir jetzt.

1 |

Bosniens schönste Reiseziele: Meine Empfehlungen

Bosnien zeichnet sich durch seine einzigartige Mischung aus östlicher und westlicher Kultur und Architektur aus, eingebettet in wilde, ursprüngliche Natur. Aber nicht nur die Städte und Landschaften, auch die herzlichen, gastfreundlichen Menschen machen das kleine Balkanland zu einer besonderen Destination voller versteckter Schätze. Um die schönsten Dörfer, Städte und Landschaften des Landes zu erkunden, nimmst du dir am besten Zeit.

Meine Empfehlung sind sieben bis zehn Tage, in denen du die Highlights in Ruhe erkunden kannst – am besten per Mietwagen, z. B. ab dem Flughafen bei Sarajevo. So gelangst du auch in abgelegene Winkel und kannst am Straßenrand jederzeit anhalten, um die Ausblicke auf Bosniens Täler, Berge, tiefblaue Flüsse und Canyons zu genießen.

Blick auf Bosniens Hauptstadt Sarajevo.

Blick auf Bosniens Hauptstadt Sarajevo.

2 |

Entdecke Bosniens Dörfer und quirlige Städte

Das Jerusalem Europas: Must-Dos und Sehenswürdigkeiten in Sarajevo

Der Duft von frisch gemahlenem Kaffee und gegrilltem Fleisch liegt in der Luft, der Gesang des Muezzins wird über die roten Dächer getragen und aus den Bars am Straßenrand dringen laute Bässe, während der Barkeeper mit klapperndem Shaker Cocktails mixt – klingt nicht, als würde das zusammen passen? Das tut es aber hier in Sarajevo, dem Jerusalem Europas. Ein Mix aus Kulturen, Religionen und Traditionen, ein Ort, an dem das Alte und die Moderne sich verbinden und eine kreative und multikulturelle Atmosphäre schaffen. Am besten erlebst du Sarajevo, indem du dich ins Getümmel der Gassen der osmanischen Altstadt stürzt und dich treiben lässt – durch die Kupferschmiedgasse Kazandžiluk, in der heute noch Kupferschmiede dem alten Handwerk nachgehen, und die kleinen Hinterhöfe bis hin zur Baščaršija, dem Hauptmarkt mit seinem ikonischen Brunnen Sebilj. Wer einmal hier Wasser getrunken hat, besagt die Legende, der wird immer wieder zurückkehren.

Weitere Sehenswürdigkeiten von Sarajevo sind das historische Rathaus, das Ewige Feuer und natürlich die Gotteshäuser der vier Weltreligionen, die sich hier im Abstand von weniger als 200 Metern befinden! Einen Einblick in die Belagerung von Sarajevo und den Bosnienkrieg geben dir das Tunnelmuseum sowie die Galerija 11/07/95.

Den schönsten Ausblick auf Bosniens Hauptstadt hast du von der gelben Festung. Wer sich unter die Einheimischen mischen will, kauft sich auf dem rund 10-minütigen Marsch hinauf zur Bastion eine Pizza bei Mahir und verputzt sie zum Sonnenuntergang auf den Festungsmauern. Schöner kann ein Tag nicht enden!

Hier schmeckt es am besten: Das bosnische Nationalgericht Ćevapčići schmeckt bei Ćevabdžinica Željo hervorragend. Unbedingt mit Zwiebeln und Kajmak, einer Art Frischkäse, bestellen. Für Pita, gerollter Jufkateig mit verschiedenen Füllungen, geht es am besten zum Essen zu Sač – hier wird das Gebäck auf traditionelle Weise unter einer gusseisernen Glocke zubereitet.

Entdecke Sarajevo
Einheimische und Touristen genießen auf einem Platz die Sonne in der Altstadt von Sarajevo.In der gelben Festung in Sarajevo laden Sitzgelegenheiten ein, zu verweilen und den Ausblick zu genießen.Das bosnische Nationalgericht Ćevapčići im Restaurant Ćevabdžinica Željo in Sarajevo.

Bosniens Königsstadt: Jajce

Voller Ehrfurcht einen Schritt vor den anderen setzen, auf den hübsch gepflasterten Straßen von Jajce – hier wandelten früher die Könige des bosnischen Königreichs und spähten über die Burgmauern der Festung! Auf ihren Pfaden kannst du dich in den Gässchen der Stadt verlieren und, vorbei am alten Uhrturm, hinauf zur Burg spazieren, von der aus sich ein 360-Grad-Blick auf Jajce eröffnet. Doch die Festung ist es nicht, die Jajce zu einem der tollsten Reiseziele Bosniens macht. Das ist der Pliva-Wasserfall! Man kann ihn schon hören, bevor man ihn überhaupt sieht: 22 Meter tief ergießt sich die Pliva in den Vrbas-Fluss – mitten in der Stadt! Ein Anblick, der mich jedes Mal aufs Neue in Erstaunen versetzt.

Einige Kilometer von Jajce entfernt kleben dicht aneinandergedrängt, an einem von mäandernden Flüsschen durchzogenen Hügel, die Mühlen von Mlinčići. Rund 400 Jahre alt und ein Nationaldenkmal Bosniens, sollten sie unbedingt auf deiner Reiseliste stehen.

Essen in Jajce: Bei Kod Asima gibt es die leckersten Suppen – günstige Preise und große Portionen.

In dem Ort Jajce in Bosnien liegt der Pliva-Wasserfall mitten in der Stadt.

Blick auf Jajce und den Pliva-Wasserfall mitten in der Stadt.

Die Wassermühlen von Mlinčići liegen in Bosnien herrlich im Grünen auf einem Hügel.

In den kleinen Wassermühlen von Mlinčići wurde früher Mehl hergestellt.

Travnik: die Kleinstadt im Lašva-Tal

Ein Stopp in Travnik, gelegen zwischen Sarajevo und Jajce, lohnt sich! Eine Zeit lang war sie die Hauptstadt Bosniens, heute ist die Kleinstadt ein Ort, an dem sich Mittelalter und osmanische Herrschaft auf spannende Weise miteinander verbinden. Eben wie viele Sehenswürdigkeiten in Bosnien ein bunter Mix! Was macht die Travnik besonders? Hier steht auf der Burg das vielleicht einzige Minarett der Welt, das zu keiner Moschee gehört. Warum? Die zugehörige Moschee wurde nach dem Ersten Weltkrieg abgerissen. Heute ist die Festung von Travnik die am besten erhaltene des Landes.

Zudem sehenswert: Die bunte Moschee aus dem 16. Jahrhundert. Ihre Farbornamente und Blumenranken erinnern an persische Kunstwerke und in ihrem Bogengang befinden sich zahlreiche süße kleine Boutiquen und ein hübsches Café.

Restaurant-Tipps für Travnik: Bei Hari schmecken die Travnički Cevapcici am besten. Der ständige Wettstreit ist und bleibt: Sind sie nun hier besser – oder doch in Sarajevo? Unbedingt einen Besuch abstatten solltest du dem Café Lutvina Kahva – hier wird der bosnische Kaffee mit einer Zigarette serviert. Klingt kurios, spiegelt aber sehr die bosnische Genießermentalität wider.

Die Ornamente der bunten Moschee sind ein tolles Fotomotiv!

Die Ornamente der bunten Moschee sind ein tolles Fotomotiv!

Lukomir: Der Hafen des Friedens

Ein kleines Dorf, das sich eng an die Kante des zweittiefsten Canyons in ganz Europa schmiegt, der Duft der Wildblumen kitzelt in der Nase, nichts ist zu hören, außer dem Rascheln des Windes und dem Mähen der Schafe – Lukomir ist ein wahrer Hafen des Friedens. Übrigens auch, was der Name in deutscher Übersetzung bedeutet. Auf fast 1.500 Metern gelegen, ist dieser besondere Ort das halbe Jahr unbewohnt – die Wintermonate bringen hier Schneestürme und eine dicke Schneedecke mit sich, die die Zugänge zu Lukomir blockieren und das Dorf von der Außenwelt isolieren. Die engen Straßen und Pfade werden unpassierbar, weshalb die wenigen, meist älteren Bewohner, ihr Dorf verlassen müssen. In den Sommermonaten kehren sie jedoch zurück: für das ursprüngliche Leben. Sie leben von Viehzucht, Ackerbau, Handarbeiten – und heute auch dem Ökotourismus. Das Dorf erwanderst du am besten in rund 2,5 Stunden vom Ort Umoljani aus – und genießt als Belohnung eine Pita frischt aus dem Ofen, bevor es entlang des Rakitnica-Canyons wieder zurück ins Stadtleben geht.

Immer im Blickfeld: Rakitnica-Canyon, der zweittiefste Canyon Europas.

Immer im Blickfeld: Rakitnica-Canyon, der zweittiefste Canyon Europas.

Mostar: Dubrovniks kleine, entspannte Schwester

Ein Geheimtipp ist die Stadt Mostar inzwischen nicht mehr. Aber mit ihrer UNESCO-Weltkulturerbe-Altstadt ist sie natürlich dennoch ein Top-Reiseziel! Der Moment, wenn du über die runden Pflastersteine in die engen Gassen der Altstadt stolperst und sich zwischen den steinernen Häusern auf einmal der Blick eröffnet auf die elegant geschwungene, aus weißem Stein erbaute osmanische Brücke Stari Most, ist ein ganz besonderes Erlebnis! Deine beste Chance, diesen Augenblick in Ruhe zu genießen, hast du am frühen Morgen vor 9 Uhr. Danach reisen die Tagestouristen an und verstopfen die Gassen des kleinen Basars vor der alten Brücke.

alt
Entdecke Europas unberührte Ecken

Du hast Lust auf noch mehr Balkan-Abenteuer bekommen? Auf unserem Blog verrät dir Kathrin ihre Highlights, Reiserouten und die schönsten Ecken.

Tipps für deinen Balkan-Roadtrip

Mostar ist jedoch mehr als seine Altstadt – meine Empfehlung: Unbedingt eine Übernachtung einplanen, die Stadt am Abend genießen, wenn der Trubel etwas nachlässt und bei einem Spaziergang im Park Zrinjevac das lokale Leben und die Atmosphäre aufsaugen. Am besten schmeckt es in Mostar bei Šadrvan. Das traditionelle Restaurant hat ein leckeres Frühstück – perfekt nach deinem frühmorgendlichen Ausflug auf die alte Brücke.

Bezauberndes Mostar

Die ikonische Brücke von Mostar, Stari Most, ist eine beliebte Sehenswürdigkeit in Bosnien und Herzegowina.

Die ikonische Brücke von Mostar, Stari Most.

In einer dichten Allee beim Park Zrinjevac in Bosnien lässt es sich verweilen.

Schattenspendende Allee beim Park Zrinjevac.

Mein persönlich liebster Ort in ganz Bosnien: Trebinje

Stell dir enge Gässchen vor, eingerahmt von Steinhäusern, an denen Kletterpflanzen ranken, ein Hauptmarkt, gesäumt von Platanen, die willkommenen Schatten vor der mediterranen Sommerhitze bieten und ein glasklarer, kühler Fluss, in den Trauerweiden ihre Äste hängen und auf dem sich Stand-Up-Paddler tummeln. Falls sich das für dich gut anhört, wirst du Trebinje lieben! Das Städtchen ist kleiner und unaufgeregter als Mostar, man fühlt sich direkt nach Italien versetzt, so entspannt-mediterran ist hier das Leben. Erst nach Sonnenuntergang erwacht Trebinje und diesen genießt du am besten auf dem Hügel der Hercegovačka Gračanica, einer orthodoxen Kirche im byzantinischen Stil. Hier liegt dir die gesamte Stadt zu Füßen.

Ein Geheimtipp unter Bosniens Städten - Trebinje.

Ein Geheimtipp unter Bosniens Städten - Trebinje.

Ein kulinarisches Muss in Trebinje ist zudem eine Weinverkostung. Das Winzer-Brüderpaar Bojanić organisiert in seinem Weinkeller Weinverkostungen mit bosnischen Mezze – Käse, Schinken, frische Früchte und knuspriges Brot zu Weiß- und Rotwein und Rosé.

Mediterranes Flair in Trebinje bei einem Glas Wein.

Mediterranes Flair in Trebinje bei einem Glas Wein.

3 |

Die Herzegowina-Region: Wein und die schönsten Wasserfälle

Für Ausflüge in die Herzegowina-Region ist Mostar der perfekte Ausgangspunkt. Vielleicht ist dir schon einmal ein Foto des Derwisch-Klosters in Blagaj über den Weg gelaufen, das sich eng an einen hohen Felsen schmiegt – es ist genauso wie das Künstlerdorf Počitelj ein Ort, den viele in Bosnien und der Herzegowina besuchen.

In den Felsen gebaut: Das Derwisch-Kloster in Blagaj.

In den Felsen gebaut: Das Derwisch-Kloster in Blagaj.

Außerdem solltest du dir die Kravica-Wasserfälle nicht entgehen lassen. Da die Wasserfälle eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten von Bosnien sind, empfehle ich dir einen Besuch am Morgen – dann hast du auch die Chance, ganz allein unter den Kaskaden zu schwimmen. Tatsächlich sind die rund 28 Meter hohen und 120 Meter breiten Kravica-Wasserfälle eine der wenigen Wasserfälle, in deren Becken sich man baden und sich eine Abkühlung gönnen darf. Eine coole Alternative zu Meer und Strand!

Eine Oase in der Sommerhitze Bosniens: Die Kravica-Wasserfälle.

Eine Oase in der Sommerhitze Bosniens: Die Kravica-Wasserfälle.

Bosniens Wasserfälle sind aber nicht alle touristische Hotspots: Der rund 50 Meter breite Kočuša-Wasserfall im Dorf Veljaci, etwa 160 km südwestlich von Sarajevo, wird überwiegend von Einheimischen besucht. Auch hier kannst du direkt im Wasserbecken neben dem Wasserfall ins kühle Nass springen – und das ganz ohne Eintritt zu bezahlen. Auch Weinliebhaber kommen in der Herzegowina auf ihre Kosten: Hier reiht sich ein besonderes Boutique-Weingut ans nächste, viele seit Generationen im Familienbesitz. Angebaut werden zwei autochthone Sorten: Der Weißwein Žilavka und der Rotwein Blatina. Besonders empfehlen kann ich die Weingüter Marijanović und Ostojić oder die Weinbar Smokva.

Toskana oder Bosnien? Blick auf das Familienweingut Marijanović.

Toskana oder Bosnien? Blick auf das Familienweingut Marijanović.

4 |

Erkunde Bosniens Nationalparks

Rund 60 Prozent der Landesfläche sind bewaldet, zahlreiche Flüsse und – fun fact – mehr Wasserfälle als Deutschland, Frankreich und Spanien zusammen. Über 200 sollen es sein. Allein dafür lohnt sich ein Abstecher in einen Nationalparks des Landes. Einer davon ist der Sutjeska-Nationalpark: Er beheimatet Bären, Wölfe und zahlreiche endemische Pflanzenarten. Hier kannst du den größten verbliebenen Primärwald Europas erwandern – ein unglaubliches Gefühl, zwischen 300 Jahre alten Bäumen zu stehen!

Unberührte Natur im Sutjeska-Nationalpark.

Unberührte Natur im Sutjeska-Nationalpark.

Außerdem befindet sich im ältesten Nationalpark Bosniens der höchste Gipfel des Landes – der Maglić, den Bosnien sich mit Montenegro teilt. Zu einer Besteigung musst du deshalb nicht nur Wanderschuhe einpacken, sondern auch deinen Reisepass, weil du mitten in der Wildnis die Grenze überquerst. Ein cooles Erlebnis! Nicht weniger wild geht es im Una-Nationalpark zu, wo sich der Fluss Una tosend und brausend in Kaskaden und Wasserfällen seinen Weg durch die Wälder bahnt. Zwei der schönsten Wasserfälle des Landes befinden sich im bekanntesten von Bosniens drei Nationalparks.

Beeindruckend: Der Wasserfall Strbački Buk im Una-Nationalpark.

Beeindruckend: Der Wasserfall Strbački Buk im Una-Nationalpark.

Im Dorf Martin Brod stürzt die Una in Kaskaden und Wasserfällen in die Tiefe und direkt an der kroatischen Grenze wartet der 24,5 Meter hohe Strbački Buk auf Besucher. Sein Tosen und Brausen ist schon von Weitem zu vernehmen und die Wassermassen, die sich über die Klippen ergießen und dann in reißenden Stromschnellen weiter flussabwärts reisen, sind so beeindruckend, dass sogar Hollywood hier einen Action-Film drehen ließ! Der Fluss Una und seine Kaskaden und Wasserfälle lassen sich am besten direkt vom Wasser aus genießen, zum Beispiel mit einer Kanu- oder Kayaksafari.

5 |

Triff Livnos wilde Pferde

Eine ganz besondere Sehenswürdigkeit Bosniens findest du in den Ausläufern des Berges Cincar bei Livno im Südwesten des Landes: Hier leben rund 800 Wildpferde! Vor etwa 50 Jahren wurden sie hier ausgesetzt, als langsam Maschinen die Feldarbeit übernahmen. Heute streifen sie wild und frei durch die weiten Ebenen – solch große Herden findet man sonst nur in Island.

Bosnien überrascht Besucher hinter jeder Wegbiegung mit neuen Sehenswürdigkeiten und besonderen Schönheiten – und spätestens nach dem ersten Abend wirst auch du dich sicherlich in das kleine, herzförmige Land auf dem Balkan verlieben.

Alle Lieblingsorte aus diesem Artikel findest du auch in dieser Karte:

Inhalte von Google Maps

Anzeigen
Google Maps Einbettung Vorschau
6 |

Praktische Tipps, um Bosnien zu erkunden

  • Was ist besonders an Sarajevo und Bosnien? Bosnien und seine Hauptstadt Sarajevo sind unglaublich vielfältig – besonders wegen des Mix von östlicher und westlicher Kultur, Architektur und Essen. Du kannst hier immer wieder etwas Neues entdecken.
  • Wie viel Zeit sollte man für Sarajevo einplanen? Drei bis vier Tage sollten es sein. Neben der historischen Altstadt bietet Sarajevo auch lebhafte Stadtviertel wie Grbavica mit tollen Bars und Restaurants und Berge mit vielen Wandermöglichkeiten.
  • Wo ist es am schönsten in Bosnien? Der Süden von Bosnien ist eher mediterran, der Norden grün, voller Flüsse und Wälder. Du findest hier noch viel unberührte Natur, falls du eher Ruhe und Entspannung suchst. Jede Gegend hat ihren Reiz, am besten, du besuchst bei einer Rundreise mehrere Teile des Landes.
  • Was muss man bei einer Reise in Bosnien beachten? Man muss keine besonderen Vorkehrungen treffen. Oft unterschätzen Reisende aber die Entfernungen zwischen Orten – lieber weniger in einen Tag packen und Fahrzeiten reduzieren.
  • Was benötige ich, um nach Bosnien einzureisen? Bosnien ist weder in der EU noch Teil des Schengenraums, dennoch brauchst du für die Einreise nur einen Personalausweis. Als deutscher Staatsbürger kannst du bis zu 90 Tage visumfrei bleiben.
  • Welche kulturellen Besonderheiten gibt es in Bosnien? Während des Fastenmonats Ramadan sind in der Hauptstadt Sarajevo und anderen überwiegend muslimischen Städten manche Restaurants erst am Abend geöffnet und schließen tagsüber.
  • Wie zahle ich in Bosnien und was muss ich beachten? In Bosnien wird die konvertible Mark verwendet. Ein Euro entspricht immer 1,95583 KM. Da die meisten Geldautomaten beim Abheben eine Gebühr erheben, tauschst du Bargeld am besten in einer Wechselstube um. Außer in kleinen Restaurants und Kiosks, kann fast überall mit der Karte gezahlt werden.
  • Was ist die beste Reisezeit für Bosnien? Bosnien ist eine tolle Destination fürs ganze Jahr. Im Winter kannst du Ski fahren, im Sommer in Seen oder Flüssen schwimmen und mediterranes Flair genießen und Herbst und Frühling sind die perfekte Zeit für Wanderurlaube.

Noch mehr traumhafte Ecken auf der Balkan-Halbinsel

Koffer schon gepackt? Oder noch mehr Tipps? Wir freuen uns auf deinen Kommentar!

Kommentieren
3 Kommentare

Stocanin

Guten Tag,
Sie haben alles so schön beschrieben und große Dankeschön für dieses Beitrag. Eine haben Sie vergessen oder übersehen und das ist ein kleine Stadt namens Stolac. In kurze: Kameni Steczi, Daorson- älteste Stadt auf dem Balkan, dann Fluß Bregava mit ihren Wasserfällen und,und,und.
Mit freundlichen Grüßen
Stocanin.

Moonlight

Mit großem Interesse habe ich diesen Bericht gelesen.
Wäre es möglich ihn mir bitte auf meine e- mail Adresse zu schicken?
Ich lebe schon einige Jahre in Travnik, möchte aber endlich mehr von Bosnien sehen.
vielen lieben Dank und Grüße
Hannelore

Redaktionsteam

Hallo liebe Hannelore,

wie schön, dass du schon vor Ort lebst und so die Möglichkeit hast, alles in Ruhe zu entdecken!
Ein Versand des Artikels per Mail ist leider nicht möglich. Aber wenn du dir die Tipps speichern möchtest, kannst du den Beitrag z.B. als Webaufnahme in ein PDF umwandeln lassen und so abspeichern oder ausdrucken.

Viele liebe Grüße
Janina von Travellers Insight