48 Stunden in Porto: Die Highlights in der Stadt am Douro

Porto sei grau, düster und neblig, sagten die Lissabonner früher gerne über die 300 Kilometer nördlich gelegene kleine Städteschwester. Doch längst ist Porto aus dem Schatten Lissabons herausgetreten. Die historischen Häuser haben einen farbenfrohen Anstrich bekommen, die charmanten Cafés aus der Belle Époque erstrahlen in neuem Glanz, die Azulejos der prachtvollen Kirchen glänzen sowieso. Dazu kommen jede Menge phantastische Restaurants, hippe Portwein-Bars und bunte Street Art. Alexandra ist dem Charme Portos schon in den ersten Minuten erlegen. Hier hat sie ihre Highlights für 48 Stunden in Porto zusammengetragen.

Ich setze mich auf die Stufen am Wasser, vor mir dümpelt ein Rabelo. So heißen die Holzbarken, mit denen früher Portwein-Fässer aus den Weinanbaugebieten am oberen Douro nach Porto transportiert wurden. Als ich mittags in Porto angekommen bin, hat sich die mit 200.000 Einwohnern zweitgrößte Stadt Portugals unter einer Nebeldecke versteckt. Jetzt ist nur noch ein letzter Hauch milchiger Dunst übrig. Da, wo der Douro sich um eine Kurve schlängelt und nach wenigen Kilometern in den Atlantik mündet. Der Hügel auf der anderen Seite des Flusses wird von den letzten Sonnenstrahlen des Tages in ein sanftes Licht getaucht.

Von meinem Logenplatz am Cais de Gaia erkenne ich die Uferpromenade von Ribeira mit ihren Restaurants und Bars. Über den Arkaden erheben sich die schmalen, mehrstöckigen Häuser, die typisch sind für das ehemalige Hafenviertel. Als sie noch von Matrosen und Marktfrauen bewohnt waren, ging es hier düster zu, heute leuchten die Fassaden in Vanillegelb, Hellorange, Rostrot und Himmelblau. Wie ineinander und übereinander gestapelt kleben die Häuser an dem steil ansteigenden Granithügel, auf dem sich das alte Porto erstreckt. Hoch oben auf dem Pena Ventos thronen einige der Wahrzeichen von Porto wie die Kathedrale und der Bischofspalast. Westlich davon ragt der Torre dos Clérigos in den Himmel.

Der Hang ist ganz und gar mit Häusern bedeckt, die wiederum den Verlauf der Straßen bestimmen, und da der gesamte Boden Granit auf Granit ist, meint der Reisende über Gebirgspfade zu laufen.

José Saramago, Die portugiesische Reise

 

Portos Panoramen

Ich spaziere den Cais de Gaia flussabwärts entlang, löse ein Ticket und schwebe kurze Zeit darauf über den Dächern von Vila Nova de Gaia. Der Blick durch die Glasscheibe der Gondel auf den Douro und das Häusermeer von Porto lässt mich wünschen, die Fahrt möge ewig dauern.

Doch leider braucht die Seilbahn Teleférico de Gaia nur fünf Minuten, um die 600 Meter bis zur Station am Ende der Brücke Ponte Dom Luís I zurückzulegen. Egal. Die Aussicht von der doppelstöckigen, schmiedeeisernen Brücke, die mit ihren Bögen an den Eiffelturm erinnert, ist ebenfalls umwerfend.

Noch mehr Panorama gibt es, wenn man fünf Minuten weiter den Hügel hinauf läuft, zum Kloster Mosteiro Serra do Pilar. Von dort hat man auch die 1888 fertig gestellte Ponte Dom Luís I perfekt im Blick. Diese trägt tatsächlich die Handschrift von Gustave Eiffel, wurde jedoch von einem seiner Schüler - Théophile Seyrig - konstruiert. In schwindeliger Höhe 60 Meter über dem Douro weht ein ordentliches Lüftchen. Trotzdem muss ich auf dem Weg hinüber in das Stadtviertel Sé immer wieder stehenbleiben - Porto-Panorama pur!

Ich gelange zum Largo do Pedro Vitorino, ein Aussichtspunkt mit Blick über die roten Ziegeldächer der Altstadt von Porto und auf die Igreja de São Lourenço. Oberhalb des Platzes steht massiv die Kathedrale Sé. Aus den Granitgemäuern sprießen Farne, sie hat schon ein wenig Patina angesetzt, die im 12. Jahrhundert im romanischen Stil erbaute Kirche. Vor allem wegen ihres mit Azulejos verzierten gotischen Kreuzgangs zählt sie zu den beliebtesten Sehenswürdigkeiten in Porto.

 

Portos Kirchen: Blau-weiße Fliesenkleider

Ob man will oder nicht - an Portos Kirchen kommt man nicht vorbei, an fast jeder Ecke stößt man auf ein Gotteshaus. Die meisten von ihnen sind gotisch und unter der Ägide des italienischen Baumeisters Nicolau Nasoni im Barockstil verschönert worden. Was ihnen neben dem pompösen Inneren mit üppigen Holzschnitzereien und viel Gold noch gemein ist: Viele tragen ein blau-weißes Fliesengewand, das Geschichten von Heiligen erzählt. Die Fliesen kamen zum Teil erst Anfang des 20. Jahrhunderts dazu.

Der Reisende hat sich vorgenommen, nicht von Kirche zu Kirche zu pilgern, als hinge sein Seelenheil davon ab. Er will zur Igreja de São Francisco, obwohl er sich regelmäßig über die barocken Schnitzereien beschwert.

- José Saramago, Die portugiesische Reise

Von der Kathedrale lasse ich mich durch enge Gässchen und steile Treppenstiegen treiben, hinauf und wieder hinunter, bis ich am Praça da Batalha lande. Hier befindet sich die Igreja de Santo Ildefonso, mehr als 11.000 Azulejos schmücken die vordere Fassade.

Meine Lieblingskirche in Porto finde ich mit der Capela das Almas, der „Kapelle der Seelen“. Ziemlich unvermittelt steht man plötzlich vor ihr am Ende der Fußgängerzone der Rua de Santa Catarina. Das Blau der Azujejos ist besonders leuchtend, 16.000 Stück sind es. Sie zeigen Episoden aus dem Leben von Franz von Assisi und der Heiligen Katherina.

Mit der Électrico 22 geht es Richtung Westen, die Tram passiert die Prachtmeile Avenida dos Aliados, rumpelt den Berg hinauf ins Universitätsviertel bis an den Praça de Carlos Alberto. Hier finden sich direkt zwei sehenswerte Kirchen, die Igreja do Carmo und die Igreja dos Carmelitas. Sie sind durch ein ein Meter schmales Gebäude getrennt, einst nur gebaut, um den Kontakt zwischen den Nonnen und Mönchen des Karmeliterordens zu unterbinden. Ich öffne die knarzende Tür der Igreja do Carmo und finde mich unter lauter Portuensern wieder, die sich zum Gottesdienst eingefunden haben. Ältere Damen mit streng zusammengestecktem Dutt, die Herren im dunkelblauen Blazer, das schüttere Deckhaar über die Glatze pomadiert.

Für alle, die sich wie José Saramago vorgenommen haben, in Porto nicht von Kirche zu Kirche zu pilgern - eine muss noch sein, und zwar die Igreja dos Clérigo. Wer die 240 Stufen des Torre dos Clérigos erklommen hat, wird mit einem 360-Grad-Blick über Porto belohnt. 75 Meter ist der weithin sichtbare Turm hoch, früher diente er als Telegrafenmast und als Orientierungsport für die Schiffe auf dem Douro.

Portos berühmteste Buchhandlung und ein ganz besonderer Bahnhof

Danach kann man sich mit einem kühlen Vinho Verde, einem portugiesischen grünen Wein, im Base belohnen, einer Open-Air-Bar auf dem grasbewachsenen Dach eines Einkaufszentrums am Praça de Lisboa. Um die Ecke befindet sich die Buchhandlung Lello, deren geschwungene Holztreppe J. K. Rowling zur Treppe in der Harry-Potter-Zauberschule inspiriert haben soll. Angesichts der langen Schlange belasse ich es bei einem Blick von außen auf das Art-Déco-Gebäude.

Stattdessen steuere ich die Estacio de São Bento an. Reisende huschen zu ihren Zügen, Koffer gleiten fast geräuschlos über die glatten Fliesen. Doch die meisten Menschen in der Bahnhofshalle, die auf den Ruinen eines ehemaligen Kloster steht, sind wegen der blau-weißen Fliesen an den granitgrauen Wänden hier. Sie erzählen Geschichten vom Reisen, von Wallfahrten, vom Verschiffen des Portweins. Überhaupt ist der Bahnhof eine Pracht mit den Torbögen und der weißen Stuckdecke.

 

Portos schönste Fassaden: Bunte Blumen, Art Nouveau und noch mehr Azulejos

Porto beweist Stil und Geschick in seiner Farbenwahl, es herrscht ein Einvernehmen zwischen dem Granit und den Erdfarben, die es zulässt, mit Ausnahme des Blau, wenn es sich mit dem Weiß auf den Azulejos vereinigt.

- José Saramago, Die portugiesische Reise

In Porto schmücken die Azulejos nicht nur Kirchen und Bahnhöfe, auch viele Hausfassaden sind mit den bemalten Kacheln verziert, mal mit Ornamenten, mal mit Blumen, mal mit Fabelwesen. Sie verleihen dem ursprünglich granitgrauen Porto jede Menge Farbtupfer, auch an den Ecken der Altstadt, die noch nicht herausgeputzt und von einem leicht morbiden Charme umwoben sind. Der gehört jedoch genauso zu Porto wie die bunte Wäsche, die vor den Fenstern flattert, und die nostalgischen Fachgeschäfte, die mit Art-Nouveau-Motiven verschönert sind wie das Pérola do Bolhão.

Nach schönen Fassaden muss man in Porto nicht lange suchen, sie finden einen, auch wenn man einfach ohne Plan durch die Gassen der Altstadt streift. In der Rua Cândido de Reis finden sich Art Déco-Bauten, viele der historischen Gebäude in der Rua das Floras sind mit bunten Blumen geschmückt.

 

Porto und Street Art: Urbane Kunst am Stromkasten

In der Rua das Floras gibt es zudem jede Menge Street Art. Von den Rollläden der Geschäfte leuchten einem knallige Graffiti entgegen, auch die Stromkästen sind mit Urban Art verschönert. Sie stammen von Künstlern wie Hazul Luzah und Mr. Dheo, die weit über die Grenzen Portugals bekannt sind. Viele der Street-Art-Größen der Welt stammen übrigens aus Porto.

Weitere Hot Spots für Street Art in Porto sind die Rua de Cedofeita, die Rua da Madeira, die Rua a Virtude und vor allem die Rua Miguel Bombarda. Hier findet man neben Kunstgalerien auch zahlreiche Cafés und Vintage-Shops..

Portos Kaffeehäuser: Auf ein Pastel de Nata und einen kleinen Schwarzen

„Wir haben noch Zeit, lass uns schnell einen Expresso trinken!“ Diesen Satz habe ich während meines vorangegangenes Wandertrips durch Zentralportugal sehr häufig gehört. Der kleine, starke, schwarze Kaffee zwischendurch, im Portugiesischen mit einem „x“ geschrieben, scheint das Lebenselixier der Portugiesen zu sein. Man setzt sich schnell hin in einer der unzähligen Pastéleiras oder Confeitarias. Wie etwa die Confeitaria Marujinho gegenüber des Café Santiago, die es schon seit 1940 gibt. Paula bringt mir einen Galão, einen Milchkaffee, ihr Mann Pedro backt die unverschämt leckeren Pastéis del Nata.

Ebenfalls familiengeführt seit mehr als 40 Jahren ist die Confeitaria Serrana nahe dem Bahnhof São Bento. Unter Beobachtung von Engelsputten und umgeben von leicht kitschigem Dekor wie alten Telefonen und Plattenspielern isst man hier die angeblich besten Bola de Berlim von Porto. Das sind eine Art Krapfen mit einer fluffigen Füllung aus Milch, Eiern und Zuckern.

Die Bola de Berlim sind schon ausverkauft, bei Miss Pavlova finde ich Ersatz in Form von Meringue-Torten. Die sind zwar nicht typisch portugiesisch, als All Chocolate Mousse Meringue mit Beeren jedoch extrem köstlich. Bei der Gelegenheit stöbere ich auch noch ein wenig im Alamada 13, dem Concept Store, in dem sich Miss Pavlova befindet.

Und dann gibt es da noch die Kaffeehäuser Portos, allen voran das Café Majestic in Baixa. Eine Institution in Porto, das schon seit 1921 Kaffee ausschenkt, damals noch unter dem Namen Café Elite. Das hübsche Belle-Époque-Ambiente mit den mächtigen, dunklen Lederbänken, Putten, Büsten, Kronleuchtern und Spiegeln macht die überhöhten Preise wieder wett. J.K. Rowling hat hier übrigens den Großteil des ersten Harry-Potter-Bandes geschrieben.

Im Café A Brasileira, ein Art-Déco-Traum nahe dem Sá da Bandeira-Theater, fühle ich mich ein wenig in meine Kindheit zurückversetzt. Hier gibt es nämlich Schweinsöhrchen, dieses zuckrige Blätterteiggebäck, das auch in Brasilien gerne gegessen wird, und Kaffee aus dem brasilianischen Bundesstaat Minas Gerais. Kaffee habe ich natürlich damals noch nicht getrunken, als ich mit meinen Eltern eine Weile im Örtchen Ipatinga in Minas Gerais gelebt habe, aber an die Schweinsöhrchen der lokalen Bäckerei kann ich mich noch erinnern.

Porto kulinarisch: Die kleine Französin und der verstockte Fisch

„Du musst unbedingt eine Francesinha essen, wenn Du in Porto bist“, bekam ich noch mit auf den Weg. Für die „kleine Französin“ haben die Portuenser eine Anleihe beim Croque Monsieur genommen, das Signature-Dish Portos hat allerdings gefühlt zehnmal mehr Kalorien. Ich suche das Café Santiago auf, DER Francesinha-Tempel in Porto. Hinter der Theke des Lokals, das es schon seit 1959 gibt, werden Francesinhas im Akkord getoastet. Zwischen zwei Weißbrotscheiben kommt Mortadella, ein geräuchertes Würstchen, Rindersteak und Käse. Nach dem Toasten kommt darauf noch ein Spiegelei, das Eiweiß wird unter einer weiteren Schicht Käse versteckt. Dazu gibt es Pommes Frites mit der legendären Santiago-Soße, die einen Schuss Bier enthält. Der Rest ist ein Familiengeheimnis der Pereiras, die das Café Santiago betreiben. Am besten spült man das Ganze mit einem Superbock herunter, so wie die Arbeiter und Geschäftsleute an der Bar, die hier ihre Mittagspause verbringen. Mein Fazit: Ich probiere ja immer gerne etwas neues, doch mir persönlich war das Ganze zu deftig.

Deutlich mehr nach meinem Geschmack waren die Bacalhau-Bällchen mit tomatigem Graupen-Risotto, die ich im Bacalhau gegessen habe. Der Name des Restaurants in der Muro dos Bacalhoeiros in Ribeira ist Programm. Hier dreht sich alles um den gesalzenen, getrockneten und stundenlang gewässerten Stockfisch, der dann gegrillt, gebraten oder frittiert wird. Obwohl er eigentlich eine norwegische Erfindung ist, ist er sowas wie das Nationalgericht in Portugal. Angeblich gibt es mehr als 1.000 Rezepte für Bacalhau.

Auf einen Port in Porto: Rubinrot, rosarot oder goldblond

Ich sollte vorweg schicken: Eigentlich mag ich keinen Portwein. Doch in Porto nicht wenigstens ein Schlückchen diese fruchtig-süßen Likörweins zu probieren ist wohl so, wie sich in Bayern der Brezn zu verweigern. Millionen von Litern lagern in den Portwein-Kellern von Vila Nova de Gaia. Sandeman, Taylor, Osbourne, Graham’s, Kopke, Yeatman, Ramos Pinto - alle großen Hersteller haben hier eine Kellerei. Die meisten bieten eine Führung mit Verkostung an, empfohlen werden immer wieder die von Sandeman, Taylor und Cockburn.

Ich lande in der Wine Lounge, die an das Museu do Vinho do Port in Ribeira angeschlossen ist. Als der Barkeeper hört, dass ich kein Portwein-Fan bin, empfiehlt er mir einen Portonic. Das ist das Kultgetränk Portos, ein mit Tonic aufgeschütteter Rosé Port. Rosé Port ist ein noch sehr junger Portwein-Stil, frisch und fruchtig. Einen solchen probiere ich auch, allerdings ohne Tonic. Gar nicht mal so schlecht. João ist so nett und weiht mich noch in die Unterschiede zwischen Ruby, White, Tawny, Vintage und Late Bottled Vintage ein. Und ich lerne, dass das Glas, das ich in der Hand halte, vom portugiesischen Stararchitekten Álvaro Siza Vieira entworfen wurde. An der Einbuchtung im viereckigen Stiel kann man den Daumen besser platzieren.

Schlafen in Porto: Das Caléway Charm Hotel in Vila Nova de Gaia

Zum Schlafen laufe ich über die Ponte Dom Luís I hinüber nach Vila Nova de Gaia. Hier liegt nämlich meine Unterkunft, das Caléway Charm Hotel. Aus dem ehemaligen Revier der Verkehrspolizei von Gaia wurde die Rezeption, die stylische Lobby und der gemütliche Frühstücksraum, der Innenhof war früher der Gemeinschaftsgarten der Nachbarschaft. Der neue Anbau beherbergt luftig-moderne, in Weiß gehaltene Zimmer. Ich setze mich noch ein wenig auf den Balkon, mein Blick schweift über den jetzt tiefschwarzen Douro und bleibt an den Lichtern von Porto auf der anderen Flussseite hängen.

Ein tiefes Geheimnis aus dunklen Straßen und erdfarbenen Häusern, faszinierend wie die Lichter, die am Abend an den Hängen angehen, dieser Stadt am Fluss namens Douro.

- José Saramago, Die portugiesische Reise

 

Praktische Informationen für einen Städtetrip nach Porto:

  • Beste Reisezeit: Porto liegt im nördlichen Portugal, wo das Klima insgesamt feuchter und kühler ist als im mediterranen Süden des Landes. Die beste Reisezeit ist von Mai bis September. Im Hochsommer kann es richtig heiß werden, in den Frühlings- und Wintermonaten fällt viel Regen. Wegen der Nähe zum Atlantik wird Porto nicht selten von Morgennebel umhüllt.
Porto Sehenswürdigkeiten: Eine Straßenbahn auf Schienen.

Auch wenn die Waggons der historischen Straßenbahn mit Werbung zugepflastert sind - innen herrscht Nostalgie pur.

  • Vom Flughafen Porto in die Stadt: Seit September 2019 kann man mit TAP Air Portugal in knapp drei Stunden von München direkt nach Porto fliegen. Der Flughafen liegt 16 Kilometer vom Zentrum entfernt und ist an das Metro-Netz angeschlossen. Mit der violetten Linie ist man in 30 Minuten in der Stadt.
  • Vor Ort unterwegs: In der Altstadt kann man alles zu Fuß erreichen. Dabei macht man direkt ein kleines Workout - die Gassen sind gefühlt nochmal steiler als in Lissabon. Einige Höhenmeter spart man, wenn man den kostenlosen Ascensor da Ribeira an der Rua de Lada nimmt. Der Funicular dos Guindais am Fuße der Ponte Dom Luís I bringt einen hinauf nach Sé.
  • Mit dem Mietwagen in Porto: Ein Auto braucht man nicht in Porto. Viele der engen Straßen in der Altstadt sind sowieso autofrei, parken ist teuer, Parkplätze rar gesät.
  • Von Porto ans Meer: Für Ausflüge an den Atlantik kann man die öffentlichen Verkehrsmittel nutzen. Empfehlenswert ist eine Fahrt mit der historischen Tram der Linie 1 nach Foz do Douro, die unterhalb der Igreja de São Francisco abfährt. An den Sandstrand von Matosinhos kommt man mit der blauen Metro, den Praia do Ourigo im Stadtviertel Foz erreicht man mit dem Bus der Linie 500.
  • Reisedauer: Porto ist so kompakt, dass man es in knapp zwei Tagen schafft, die wichtigsten Sehenswürdigkeiten zu besuchen. Wer gerne auch bei einer Städtereise einen Gang herunterschaltet, sollte mindestens drei volle Tage einplanen. Mit einem Ausflug an einen der Strände nahe Porto und einer Schiffstour durch das Douro-Tal empfehlen sich vier bis fünf Tage.

Dieser Artikel entstand mit Unterstützung von TAP Air Portugal.

2 Kommentare

  1. Was für ein wunderbarer Beitrag! Beim nächsten Mal Portugal muss ich unbedingt einen Abstecher nach Porto machen.

    • Hallo Madeleine,

      vielen Dank, das ist schön zu hören! Die Stadt ist definitiv einen Besuch wert.

      Liebe Grüße
      Janina von Travellers Insight

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