Tobias Hoiten
Als Norddeutscher entdeckt Tobias Hoiten seit drei Jahren Europa mit seinen bildgewaltigen Landschaften und einzigartigen Städten. Ob Pauschalreise, Städtetrip oder Roadtrip – er ist auf der Suche nach bleibenden Erinnerungen und beeindruckenden Fotomotiven. Sein Ziel ist es, alle Länder Europas zu bereisen.

Tobias Hoiten

Tobias Hoiten entdeckt seit 2016 die wunderschönen Landschaften und Städte Europas. Sein Ziel ist es, einmal alle Länder Europas gesehen zu haben.

Auf seinem gleichnamigen Reiseblog nimmt Euch Tobias Hoiten mit auf seine Reisen in Europa. Mit eindrucksvollen Fotos und Berichten inspiriert er seine Leser für ihre nächste Reise.

Wie bist du Reiseblogger geworden?

Eigentlich wollte ich gar kein Reiseblogger werden. In meinem Studium gab es einen Dozenten, der über Motivation gesprochen und einem vermittelt hat, dass man seine Träume leben soll. Ich selbst hatte schon länger eine große Affinität zur Fotografie und begann danach Landschafts- und Städtebilder auf Instagram zu veröffentlichen. Das kam auch ziemlich gut an, also habe ich das weiterverfolgt. Meine Webseite sollte zu Beginn nur eine simple Portfolio-Übersicht sein, bis ich gemerkt habe, dass ich Fotografieren und Texten als gelernter Journalist gut miteinander kombinieren kann und schon war ich Reiseblogger.

Welche Reisevorlieben hast du?

Auf Reisen bin ich immer auf der Suche nach DEM perfekten Foto. Dafür stehe ich gerne früher auf, um den Sonnenaufgang mitzunehmen oder bleibe auch gerne länger wach, um in den Abendstunden zu fotografieren. Für mich gibt es nichts Schlimmeres, als von einer Reise nach Hause zu kommen und nicht mindestens zehn sehr gute Bilder geschossen zu haben. Ich habe mich auf das Reisen in Europa spezialisiert, da ich oft nur für drei bis vier Tage unterwegs bin und wunderschöne Landschaften aber auch eindrucksvolle Städte einfangen möchte.

Was machst und magst du außer Reisen und Bloggen?

Vollzeit arbeiten! Das ist mit ein Grund, warum ich Europa sehr zu schätzen weiß. Nichts ist weiter als drei Flugstunden entfernt und man kann so schnell über das Wochenende neue Orte entdecken. Wenn ich dann mal nicht arbeite, reise oder blogge schaue ich gerne Serien oder stehe im Garten am Grill.

Welches Reiseerlebnis wird dir für immer in Erinnerung bleiben?

Hach, da gibt es so einige. Das schöne ist, dass es genau die Erlebnisse sind, von denen man keine Fotos machen kann. Mein schönstes Reiseerlebnis war am Neujahrstag in Helsinki. Es waren Temperaturen um den Gefrierpunkt, die Sonne zeigte sich nur gute fünf Stunden und direkt am Hafen von Helsinki gibt es einen Sea Pool. Hier kann man in einem 27 Grad warmen Außenpool im Hafen von Helsinki schwimmen, während einem der eiskalte Wind um den Kopf weht. Das ist schon wirklich krass. Vor einem liegen Kreuzfahrtschiffe im Hafen, man sieht die Sehenswürdigkeiten der Stadt und es ist einfach arschkalt am Kopf. Und für die Finnen ist das vollkommen normal. Nach ein paar Bahnen in dem Pool, anschließenden Saunagängen und entsprechender Wiederholung kam einem die Kälte am Ende aber doch gar nicht mehr so schlimm vor.