Ein Streifzug durch Palermo: Geheimtipps & Sehens­­­­­würdigkeiten

Ein Streifzug durch Palermo: Geheimtipps & Sehens­­­­­würdigkeiten

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Sizilien ist ein spannendes Reiseziel, keine Frage. Aber die Hauptstadt Palermo ist anders: Kein anderer Ort auf Sizilien ist so wild und intensiv! Tagsüber auf den Spuren von Normannen und Arabern wandeln und abends mit der halben Stadt durch die Straßen tanzen – in Palermo ist das kein Problem. Komm mit auf eine Reise durch die letzten Jahrhunderte und zu den Geheimtipps einer Stadt, die nur so vor Leben sprüht!

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Quattro Canti: Das Herz Palermos

„Ich habe heute Nacht kein Auge zugemacht! Die Lautstärke, der Verkehr, alles ist zu viel!” beschwert sich meine Zimmernachbarin müde und genervt während des Frühstücks bei jedem, der es nicht hören will. „Geht’s dir nicht auch so?” fragt sie mich, aber ich zupfe nur beseelt eine Traube von den überbordenden Obsttellern auf dem kleinen, aber feinen Büfett.

Wir sind in einem kleinen Bed and Breakfast im siebten Stock in einem typischen Altbau unweit der Quattro Canti. Der Aufzug in der Mitte der großen Wendeltreppe hält nur dann und wann, mal auf halber Treppe oder auch mal gar nicht, und der wenig einladende Hauseingang ist so finster, dass man kaum die Hand vor Augen sieht. „Nein”, sage ich lachend. „Eigentlich will ich gar nicht mehr hier weg”, füge ich hinzu, nehme meine Kamera und kann es kaum abwarten, mich einen weiteren Tag in diese unfassbar lebendige Stadt zu stürzen. 

Das Herz Palermos

Die Dächer der Altstadt Palermo, im Hintergrund sieht man das Gebirge.

Palermo: Manchmal laut und chaotisch, aber auch voller atemberaubender Momente.

Eine wuselige Kreuzung in Mitten der Stadt Palermo, viele Menschen tummeln sich auf den Straßen.

Die Quattro Canti sind das Herz Palermos.

An Palermo scheiden sich die Geister: Die einen können nichts mit dieser Stadt anfangen, und andere, so wie ich, können sogar schon mal vergessen, dass sie eigentlich total lärmempfindlich sind. Oder dass kaputte Aufzüge mit zwanzig Kilo Gepäck der absolute Reisealptraum sind. Und lieben Palermo eben genau deswegen – für sein herrlich lautes, wildes, unperfektes Leben. 

Quattro Canti ist übrigens der Name für die Kreuzung der beiden Hauptachsen Via Maqueda und Corso Vittorio Emanuele und teilt die Altstadt Palermos in vier Stadtviertel: La Kalsa, Il Capo, Albergheria und Castellamare. Diese immerzu gut besuchte Kreuzung ist wie das Herz Palermos: Tag und Nacht wird gequatscht, flaniert, musiziert, getanzt, kühle Zitronen-Granita geschlürft oder auch mal für Hochzeitsfotos posiert. Und die Quattro Canti sind der perfekte Ausgangspunkt für eine Erkundungstour durch Palermo! 

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Sehenswürdigkeiten in Palermo: Must-See & Geheimtipps

Obwohl Palermo die fünftgrößte Stadt Italiens ist, sind die meisten Sehenswürdigkeiten gut zu Fuß zu erreichen. Und wenn du an den Quattro Canti startest, bist du quasi schon mittendrin.  

Fontana Pretoria: Der Brunnen der Schande 

Nur wenige Meter entfernt befindet sich die Fontana Pretoria. Ursprünglich im 16. Jahrhundert für die Florentiner Villa des spanischen Vizekönigs von Neapel gebaut, wurde dieser Brunnen nach dessen Tod kurzerhand zerlegt, nach Palermo gebracht und an der heutigen Stelle wieder aufgebaut. Durch die meist nackt dargestellten Statuen trägt der Brunnen in Palermo auch den Spitznamen Fontana della Vergogna („Brunnen der Schande”). Zum Schutz vor Vandalismus ist er leider komplett umzäunt – aber den besten Blick hast du sowieso von einer anderen Stelle.  

Von der Dachterrasse hast du eine beeindruckende Aussicht über Palermo und auf die Fontana Pretoria.

Von der Dachterrasse hast du eine beeindruckende Aussicht über Palermo und auf die Fontana Pretoria.

Kloster & Kirche Santa Caterina: Cannoli mit Aussicht 

Kirchen gibt es im katholischen Sizilien wie Sand am Meer. Blätterst du durch einschlägige Reiseführer, kannst du auch schnell den Eindruck gewinnen, dass Kirchen mindestens die Hälfte aller Sehenswürdigkeiten in Palermo darstellen. Und das kann auf Dauer doch sehr eintönig sein. Eine bestimmte Kirche solltest du dir aber unbedingt ansehen! 

Denn die Chiesa di Santa Caterina d'Alessandria mit ihrem angeschlossenen Kloster verfügt neben ihrem wirklich beeindruckenden Innenraum über zwei weitere, sehr interessante Details: Zum einen hast du von der Dachterrasse einen atemberaubenden Ausblick über die Stadt, zum anderen kannst du dich nach dem Aufstieg in der klostereigenen Bäckerei mit frisch gefüllten Cannoli stärken. 

Mit Lufthansa von München nach Palermo oder Catania fliegen.

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Saturday Night Fever auf der Kathedrale von Palermo  

Die Kathedrale von Palermo gehört ebenfalls zu den bekannten Wahrzeichen der Stadt. Falls deine Zeit knapp bemessen ist, rate ich dir, einen Besuch zu überspringen. Innen ist die Kathedrale vollkommen unspektakulär, und es reicht völlig, sich die Kathedrale von außen anzusehen. 

Nachts auf dem Dach der Kathedrale herumzuspazieren ist ein Erlebnis.

Nachts auf dem Dach der Kathedrale herumzuspazieren ist ein Erlebnis.

Es sei denn, du bist zufällig an einem Samstag Abend hier: Vom Frühjahr bis in den Spätherbst hinein öffnet die Kathedrale mitsamt ihrer begehbaren Dachterrasse bis Mitternacht. Es ist ein echtes Erlebnis, von hier oben auf das nächtliche Palermo zu schauen! 

Geschichte erleben im Normannenpalast

Im Normannenpalast kannst du einmal mehr darüber staunen, wie weit die Geschichte Palermos zurückreicht, und wie viele Völker sich im Laufe der Jahrhunderte hier niedergelassen haben. Die Cappella Palatina stammt aus dem 12. Jahrhundert und verbindet normannische, arabische und byzantinische Einflüsse. In der über und über mit Gold dekorierten Palastkapelle fühlst du dich wie in einem Märchen aus tausendundeiner Nacht! 

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Il Capo: Der schönste Markt Palermos

Die Märkte Palermos finden in der Regel in den Straßen der Viertel statt. Hier gilt: Einfach loslaufen und sich im Gewirr der engen Gassen verlieren. So bin ich auch in eine der süßesten Straßen im Capo gestolpert! Ein Teil der Via Sant’Agostino ist nämlich den Stoffhändlern vorbehalten und die komplette Straße ist mit bunter Meterware, Tischdecken und Geschirrtüchern verhangen.  

Bunte Tücher auf einem Markt in Palermo.Streetfood auf einem Markt in Palermo.Frischen Obst und Gemüse an einem Marktstand in Palermo.

Für mich ist der Mercato del Capo der schönste Markt im Zentrum Palermos. Von sonnengeküsstem Obst über typisch sizilianische Gemüsesorten wie überlangen Zucchini bis hin zu mediterranen Gewürzen kannst du dich hier mit den tollsten Leckereien eindecken. Außerdem hast du hier die Gelegenheit, typisch sizilianisches Streetfood zu probieren.

Das gibt es zwar in Palermo wirklich an jeder Ecke, aber nirgends habe ich so leckere Arancine gegessen wie bei Dainotti’s. Besitzerin Arianna frittiert täglich frisch sizilianische Klassiker wie die typischen Reisbällchen in Orangenform, Pannelle (herzhafte Plätzchen aus Kichererbsenmehl) oder Cazzilli (kleine Kartoffelkroketten). Und die Location eignet sich perfekt für eine Pause vom Sightseeing: Du sitzt mittendrin im Marktgeschehen. 

Kleiner Tipp

Wenn du noch nicht genug hast, findest du im benachbarten Stadtteil Albergheria den bekannten Ballarò-Markt. Der ist zwar auch sehenswert, allerdings sind die Hygienestandards dort nicht sehr appetitanregend. Falls du typisches Streetfood suchst, schlage lieber gleich beim Mercato del Capo zu.

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Palermo & die Mafia: Eine Stadt wehrt sich

Vielleicht kommst du beim Umherstreifen im Capo an einem ebenfalls sehr bunten, auffälligen Mural vorbei: Die Wall of Legality zeigt Porträts von Politikern, Beamten und Personen des öffentlichen Lebens, die sich im Kampf gegen die Mafia eingesetzt haben. 

Ein unübersehbarer Farbtupfer in der Altstadt: Die Wall of Legality.

Ein unübersehbarer Farbtupfer in der Altstadt: Die Wall of Legality.

Heute wehrt sich ein immer größer werdender Teil der Bevölkerung gegen die Machenschaften der Cosa Nostra: Da gibt es zum Beispiel den gemeinnützigen Verein Addiopizzo, der vor allem kleinen Gewerbetreibenden hilft, sich bei Schutzgeldforderungen zu wehren. Mehr über die Geschichte der Mafia auf Sizilien erfährst du auch in der ständigen Ausstellung des sehenswerten No Mafia Memorials

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La Kalsa: Der neue Hotspot Palermos  

Früher war La Kalsa das Armenhaus Palermos und eine Hochburg der Mafia. Wie damals die Straßenzüge hier aussahen, mag man sich gar nicht vorstellen. Überhaupt wandelt sich Palermo erst in den letzten Jahren – an den massiven Fassaden der Via Maqueda lassen sich immer noch Spuren der Bombardierungen der Alliierten aus dem Zweiten Weltkrieg erkennen. Diese ganze Historie macht aber gleichzeitig auch den Charme La Kalsas aus. Die gefährlichen Zeiten, als hier noch die Cosa Nostra die Oberhand hatte und mitunter von der Bevölkerung unterstützt wurde, sind zwar vorbei – aber jetzt ist La Kalsa in anderer Hinsicht aufregend.

Shopping in La Kalsa 

Suchst du urbanen Lifestyle gepaart mit alternativen Vibes und der Patina von einst, bist du hier genau richtig. Entlang der Via Alessandro Paternostro findest du einige meiner liebsten Shoppingtipps für Palermo: 

Ideestortepaper ist ein kleiner Verlag für illustrierte Kinderbücher; gleichzeitig findest du hier aber auch Aquarelle in den schönsten Farben. Meist kannst du sogar Gründerin Rosa beim Malen zuschauen, denn der klitzekleine Laden ist auch ihr Atelier. Ich hätte hier noch ewig stöbern können, so entspannt ist die Atmosphäre in diesem kleinen, bunten Wunderland. Rosas Arbeiten findest du hier

Rund um die Piazza Aragona findest du weitere tolle kleine Läden und Ateliers, von denen viele zum Künstlerkollektiv ALAB gehören. Bei Ciatu kannst du sehen, wie Lederwaren und -Accessoires von Hand gefertigt werden und um die Ecke bei Insimulab kannst du eine Auswahl von Produkten vieler verschiedener Kunsthandwerker und Künstler entdecken. 

Selbstgemachtes in Palermo
Eine Person malt mit Wasserfarben auf ein Papier.Ein kleiner Laden in einem Hinterhof in Palermo.

Geheimtipp: In einem kleinen Hinterhof einer Seitenstraße versteckt sich Insula, ein Atelier, das ebenfalls zum Künstlerkollektiv rund um die Piazza Aragona gehört, jedoch nicht auf den ersten Blick zu finden ist. Von organischen Materialien inspiriert, stößt du hier auf tolle Dekoobjekte wie Cyanotopien oder in Harz konservierte Trockenblumen.  

Essen & Trinken in La Kalsa  

Nicht nur zum Souvenir-Shopping ist die Piazza Aragona eine Empfehlung wert. Rundherum finden sich einige tolle Locations, die dich garantiert begeistern werden. Fast rund um die Uhr ist die Salumeria Alcolica geöffnet, tagein, tagaus, und ist damit eines dieser Lokale in Palermo, die einem fast wie das eigene, verlängerte Wohnzimmer erscheinen: Gutes Essen, gute Leute und eine Stimmung, die dich direkt heimisch fühlen lässt.  

Die Piazza Aragona ist einer der Treffpunkte in La Kalsa.

Die Piazza Aragona ist einer der Treffpunkte in La Kalsa.

Etwas mutiger ist die Fusionsküche bei Ojda, einer interessanten Mischung aus Fashion-Store und Café. Typisch sizilianische Gerichte findest du hier weniger, dafür ist die Stimmung international und bringt noch mehr Großstadtflair nach La Kalsa.  

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Castellammare: Getanzt wird auf der Straße 

Castellammare ist hauptsächlich für seinen Markt La Vucciria bekannt – und der ist wirklich einzigartig. Tagsüber gibt es hier das übliche Marktleben zu sehen. Wenn du mutig bist, kannst du hier bei einem der bekanntesten Streetfood-Verkäufer Palermos eine sehr außergewöhnliche Spezialität probieren: Bei Rocky Basile soll es eines der besten Pani câ Meusa geben. Dabei werden Kalbslunge und -Milz zunächst gekocht, dann angebraten und in einem Sesambrötchen mit einem Spritzer Zitrone serviert.  

Eine Person bereitet auf einem Markt ein typisch sizilianisches Brötchen vor.

Das typische Pani câ Meusa ist nicht jedermanns Sache.

Eine Gasse in Palermo am Abend, Menschen sitzen draußen und essen.

Palermo musst du unbedingt auch abends erleben.

Schon tagsüber ist die Atmosphäre auf der quirligen Piazza Caracciolo besonders: An den vielen Streetfood-Ständen wird gegrillt und gebrutzelt, was das Zeug hält; es wird wild gestikuliert, gelacht, diskutiert. Abends kommt noch Live-Musik aus den umliegenden Lokalen oder von Straßenmusikern dazu. In lauen Nächten füllen sich die Straßen und jeder feiert mit jedem, unprätentiös und gelöst. Beliebter Treffpunkt ist die Taverna Azzurra: Wenn dir die Bar innen zu klein wird, kannst du einfach vor der Tür weiter feiern. Oder eine typische Spezialität Palermos probieren: In der Taverna Azzura wird nämlich auch Sangue serviert, ein süßer Wein, der wie eine Mischung aus Marsala und Zibibbo schmeckt.  

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Restaurant Tipp

Etwas gediegener geht es an der nahegelegenen Piazza Giovanni Meli zu. Im Ferramenta gibt’s nicht nur süffige Cocktails und Aperitivi, sondern auch eine richtig gute, moderne Küche mit leckerer Pasta!

Kleiner Vorgeschmack
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Häufige Fragen zu einem Trip nach Palermo

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass Palermo als Reiseziel noch nicht so bekannt ist und daher oft Fragen im Vorfeld auftauchen. Einige davon habe ich hier zusammengefasst – vielleicht hilft dir das bei deiner Planung! 

  • Wo ist es am schönsten in Palermo? Mein absolutes Lieblingsviertel ist zwar La Kalsa, aber auch rund um den kleinen Yachthafen La Cala kann man sich sehr wohl fühlen. Vor allem, wenn du lieber abseits des Trubels in der Altstadt übernachten möchtest, kann ich dir das Boutique Bnb Dolcevita empfehlen. Es befindet sich in einer sanierten Stadtvilla (mit funktionierendem Aufzug) und mit etwas Glück kannst du ein Zimmer mit Blick auf das Meer und die Berge ergattern. Einen Strand hat Palermo zwar leider nicht, aber der beliebte Badeort Mondello mit seinem traumhaften Strand ist nur wenige Kilometer von Palermo entfernt. 
Vor den Toren Palermos: Der Strand von Mondello.

Vor den Toren Palermos: Der Strand von Mondello.

  • Wie viele Tage braucht man für Palermo? Palermos wildes Flair ist besonders, und man braucht etwas Zeit, um sich zu akklimatisieren. Dazu gibt es jede Menge Sehenswertes und das rund um die Uhr! Es lohnt sich also, sich für Palermo mindestens zwei volle Tage, besser noch drei, zu reservieren, damit du Palermo nicht nur tagsüber, sondern auch abends ausgiebig kennenlernen kannst.  
  • Ist Palermo eine schöne Stadt? Objektiv gesehen zählt Palermo nicht unbedingt zu den attraktivsten italienischen Städten. Aber die mitreißende Atmosphäre auf den Straßen und die leidenschaftliche Art der Palermitaner machen Palermo für mich zu einer einzigartigen Schönheit – und die liegt ja bekanntlich immer im Auge des Betrachters.  
  • Für was ist Palermo bekannt? Sollte dir als Antwort auf diese Frage “Mafia” in den Sinn kommen, dann solltest du dringend nach Palermo und dich vom Gegenteil überzeugen. Denn die Stadt hat so viel mehr zu bieten: Ein vibrierendes Nachtleben, viel Kultur und unzählige Streetfood-Klassiker, die gerne in geselliger Atmosphäre immer und überall verputzt werden. Und nicht zu vergessen die Palermitaner selbst, die nicht nur stolz auf ihre beeindruckende Stadt sind, sondern ihre Begeisterung auch gerne mit Besuchern teilen. 
  • Was sollte man in Palermo gegessen haben? Auf jeden Fall solltest du die typischen Streetfood-Gerichte probieren. Pani câ Meusa, das Milzbrötchen, ist zwar nicht jedermanns Sache, aber Arancine, die Reisbällchen, gibt es neben der klassischen Hackfleischfüllung auch in vegetarischen Variationen. Die typischen Snacks wie Pannelle und Cazzilli solltest du nicht verpassen. Oder sizilianische Hausmannskost, wie z.B. Caponata mit saftigen Tomaten und Auberginen. Und gute Pasta – ach, es gibt einfach viel zu viel! Eine große Bandbreite an typisch sizilianischen Gerichten findest du in der Trattoria Ferro di Cavallo – authentischer geht’s nicht. 
  • Wie sicher ist Palermo? Vor Jahrzehnten galt Palermo als eine der gefährlichsten Städte der Welt - das scheint kaum vorstellbar, wenn man heute Palermo erlebt. Ich will mich nicht zu weit aus dem Fenster lehnen, aber in Palermo habe ich mich wesentlich sicherer als in so manch anderer europäischen Großstadt gefühlt. Sicherlich solltest du auch hier die übliche Vorsicht auf Reisen walten lassen. Aber die Zeiten verfallener Stadtviertel und ausufernder Kriminalität scheint Palermo so sehr hinter sich gelassen zu haben, dass ich sogar am späten Abend entspannt durch die Altstadt spaziert bin.  

Koffer schon gepackt? Oder noch mehr Tipps? Wir freuen uns auf deinen Kommentar!

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