Johanna Stöckl

Als freie Journalistin schreibe ich hauptsächlich für Tageszeitungen und Magazine – über Sport, Outdoor und Abenteuer, aber auch über Reisen und Fernweh. Manchmal möchte ich mich weniger an strikte Vorgaben, Textlängen oder gar eine bestimmte Sprache halten und stattdessen „nur“ Emotionen in Worte packen und mir persönliche Erlebnisse regelrecht von der Seele schreiben. Während einer Grönlandreise machte ich mir tagebuchartig tägliche Notizen. Nach meiner Rückkehr stellte ich dieses Tagebuch samt Bildern zum Spaß online. Das unmittelbare Feedback, das mich bis heute über diese Webseite erreicht, finde ich großartig und inspirierend. Heute freue ich mich, als Gastautorin Stücke zu anderen Reiseblogs beitragen zu dürfen.

Welche Reisevorlieben hast Du?

Ich bin gerne draußen aktiv und bereise daher bevorzugt spektakuläre Naturlandschaften. Diese führen mich nicht zwingend in die entlegensten Winkel dieser Erde. Auch vor der eigenen Haustür gibt es viel zu entdecken. Mein Reiseverhalten hat sich in den letzten Jahren ziemlich gewandelt. Ich verreise sehr oft, allerdings kurz. Mich reizt der hohe Norden. Ich bin Skandinavien-Fan. Norwegen hat es mir dabei ganz besonders angetan. Zelt oder Luxushotel – ich liebe beides.

Was machst und magst Du außer Reisen und Bloggen?

Wenn ich nicht gerade in München vor dem Computer sitze, zieht es mich zu allen Jahreszeiten in die Berge. Ich fahre viel Ski und Mountainbike und unternehme große Bergtouren. Und ich spiele leidenschaftlich gerne Tennis. Manchmal bin ich auch ganz faul. An ruhigen Tagen verschlinge ich Bücher und spannende Sportreportagen und liebe es, in meiner Münchner Wohnung für Freunde zu kochen. Ich fotografiere gerne und möchte mich da noch weiter entwickeln. Daher will ich möglichst bald einen richtig guten Fotokurs absolvieren.

Welches Reiseerlebnis wird Dir immer in Erinnerung bleiben?

Da gibt es einige. Heliskiing in Kanada beispielsweise. An das Flow-Gefühl im unverspurten Tiefschnee werde ich mich zeitlebens erinnern. Die abgefahrenste Reise führte mich nach Harbin, eine Stadt mit neun Millionen Einwohnern in der Mandschurei, wo man jeden Winter eine gigantische Stadt aus Eis baut. Die schönsten Begegnungen bisher durfte ich auf meiner Grönlandreise erleben. Sich am Ende der Welt mit einem Inuit über den FC Bayern zu „unterhalten“, war eindrücklich. Wir konnten uns kaum verständigen, aber der Fußball hat uns dennoch verbunden.